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Alt 21.01.2010, 14:18
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HSV genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)HSV genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)HSV genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)HSV genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)HSV genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)HSV genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)HSV genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)HSV genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)HSV genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)HSV genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)HSV genießt höchstes Ansehen (Renommeepunkte mindestens +1000)
AW: Rettet die Abwehr - aber wie?

Nicht streiten hier, bitte.

Vielleicht können wir ja so "beweisen", dass sich Abwehr-Interessierte nicht so schnell inne Wolle kriegen...

Einen (modernen) Abwehrer sollte sich jeder Kader eigentlich sogar "zulegen". Einen Störspieler eher nicht. Hat etwas mit den Perspektiven zu tun. Sowohl für den Angreifer, den modernen Abwehrer als auch den Störspieler.

Tischtennisschlumpf hat zwei Namen genannt. Fabian Akerström ist ein unglaublicher Exot. Denn er ist der EINZIGE, der mit diesem Spiel auch gewisse Erfolge verbuchen kann. Und mit gewissen Erfolgen meine ich, dass man auch mal in der 1. und 2. Liga Spiele gewinnen kann. Wenn man auf den Namen von Sebastian Sauer klickt, kommen einem da nicht so sehr viele Erfolge in diesen Regionen entgegen. OBWOHL die Gegner dieses Spiel kaum kennen. Wenn ich mir jetzt vorstelle, die NI-Spieler würden regelmäßig gegen und mit solch einem Störspiel trainieren, würden die Erfolge eher noch (klar) geringer ausfallen. Selbst in Ligen unterhalb der 2. Liga. Die Störspieler leben also regelrecht davon, dass sie selbst ihr Spiel verfeinern und die NI-Spieler nur 1 x im Jahr gegen sie spielen (müssen). Und das sage ich, WEIL ich bis vor Kurzem genau solch ein Störspieler war.

Bei der modernen Abwehr ist das etwas ganz anderes. Da können alle Beteiligten davon profitieren. NI-Spieler lernen es, mal gegen US vernünftig und punktbringend zu ziehen und auch taktisch vorzugehen. Die (modernen) Abwehrer lernen es, auf hohem Niveau ihr eigenes Spiel zu verfeinern, da sie angemessene Gegener haben und sowohl trotzdem als auch deshalb den Tisch als Sieger zu verlassen. Eine Win-Win-Situation sozusagen. Für einen Störspieler wäre das aber keine Win-Win-Situation. Denn naturbedingt (und nunmehr auch wegen des GLN-Verbots regelbedingt) kann man sich mit eher passivem Spiel am Tisch nicht wirklich wehren. Nicht bei den Herren. Zumindest nicht ab RL Mitte bzw. Oben. Man ist zu sehr von den Defiziten des Gegners abhängig. Das ist man als moderner Abwehrer nicht. Als ausschl. Abwehrer besteht da auch schon eine gewisse Abhängigkeit zur taktischen und auch technischen "Unfähigkeit" des Gegners.

Ein Kadertraining sollte eher nicht das Ziel haben, durchschnittliche OL-Spieler auszubilden. Deshalb stören Störspieler auch in diesem Bereich eher... Nicht die Spieler, aber deren Strategie. Das würde sofort anders werden, wenn sich auf sehr hohem Niveau 3 - 4 Spieler durchsetzen würden. Und obwohl NI-Spieler selten gegen solche Spieler antreten müssen, gelingt das Störspielern nicht wirklich. Das spricht schon für sich.

Ich mag das Störspiel übrigens auch. Selbst wenn das nicht so klingen mag. Der Sebastian Sauer ist mit Sicherheit auch ein richig sympathischer Typ und hat ja auch eine Marktlücke entdeckt. Stärkung des Störspiels, ohne das NI-Spieler davon ebenfalls profitieren. Denn bis zur OL Mitte bzw. RL Unten ist das sogar sehr schön anzusehen, wie sich beide Kontrahenten ihre Vorteile verschaffen wollen. Darüber hinaus aber sind die Vorteile zu einseitig verteilt. Ich lasse mich aber gern' vom Gegenteil überzeugen. Allein' mir fehlt der Glaube...
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