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Superblock die 3.
Angeregt durch Benjamins "Handgelenk Arie" und nach Ansicht von Dr. Neubauers Video habe ich mich nochmals an den Superblock begeben. Und in der Tat ist der Handegelenkeinsatz mit einer Ausnahme der entscheidende Faktor.
Die Ausnahme ist der Block auf Topspin dicht beim/überm Tisch. Das ist quasi ein Automatikball: hinhalten eventuell noch leicht gegendrücken fertig ist die mörderische US Mahlzeit für den Angreifer - sehr sehr schwer zu ziehen. Noch besser wäre der Block hinterm Tisch à la Neubauer - mit leichter Rücknahme des Schlägers beim Auftreffen des Balles. Diese Blocks sind überhaupt nicht mehr ziehbar (im Video hat Steeger 2 von 3 Bällen ins Netz gesetzt).
Bei allen anderen Abwehrbällen auf Topspin - senkrechter Hack dicht am Tisch, offener Hack weiter hinten - ist ein lockeres Handgelenk sowie eine kurze, schnelle Bewegung unerläßlich. Dann und nur dann ist genügend US drin, daß man nicht abgeschossen werden kann.
Leider muß ich mir diese Technik aneignen, da ich bisher am Tisch mit relativ steifem Handgelenk und schneller Bewegung gehackt habe und weiter hinten mit einer flüssigen weichen Wickelbewegung. Letztere ist bei diesem Belag völlig verfehlt: zwar kommt der Ball sicher, aber völlig ohne US - also als Einladung.
Mit dem Handgelenkeinsatz ist nicht nur mehr US in den Bällen, sie zeigen auch leichter einen Flattereffekt.
Fazit: was der Superblock härter ist als der Spezial, muß das Hangelenk "weicher" sein. Man muß sich den Belag also erarbeiten; er spielt sich nicht so "von alleine" wie der Spezial. Dann allerdings ist er wesentlich gefährlicher, erhält man doch zusätzlich noch die drastisch erhöhte Kontrolle vor allem für Angriffsschläge.
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Immer schön eklig spielen !
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