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AW: Deutsche Vh-Technik noch konkurrenzfähig?
An Cheftrainer:
Du hast geschrieben:
Den Unterschied auf die Technik zu reduzieren ist daher nicht sinnvoll. Man darf nicht vergessen, dass man eine individuelle Technik benötigt, die zu dem Spielsystem und vor allem zu den athletischen Fähigkeiten passt. Insofern wäre ein Kopieren der chinesischen Technik sicher ein Rückschritt. Dies soll keine Kritik an der chinesischen Technik sein sondern eher ein Versuch zu erklären, dass alles in einem Gesamtzusammenhang zu sehen ist. Technik isoliert zu betrachten ist meiner Ansicht nach falsch!
Sorry, ist schon alles richtig und schoen, was du da schreibst, aber der Ansatz ist m.Meinung nach voellig falsch.
Ich denke, die Reihenfolge ist Athletik - Technik - Taktik. Ohne Technik keine Taktik, ohne Athletik eingechränkte Technik. Insofern sollte man die Zusammenhänge sehen und nicht isoliert die Technik betrachten.
Ich bin der Meinung, das Athletik antrainierbar ist, und man Athletik schon ab fruehem Alter verbessern sollte, um auch die Technik zu verbessern, v.a. um mehr VH und härtere VH spielen zu koennen, nicht die Technik der schlechten Athletik anzupassen.
Mit einer Trainerphilosophie - na ja, die Atletik ist schlechter, Spiel ist weniger durchschlagskräftig, also muss die RH besser werden als bei den Chinesen und das Spiel ausgewogener - das ist m.M. nach nicht der Erfolgsweg. Das klingt eher nach kaschieren von Schwächen.
Meine Guete, z.B. im Tennis hat jeder erkannt, das die Titel mit gutem Aufschlag/Rueckschlag und von der Grundlinie gewonnen werden, kaum ein
Trainer bildet heute Volleyspieler a la Rafter aus. Volley als Alternative, ja,
sogar sehr wuenschenswert, aber die Schwerpunkte sind anderso.
China zeigt im TT den Weg vor, nur man muss den auch gehen wollen, nicht 1:1, aber
in der Richtung...
MfG, Milan
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