DJK Germania Lenkerbeck II - VfL Ramsdorf 8 : 8
Lenkerbeck ohne Schemberg, Waschul und Röbber, wir komplett. Leider hat die Personalsituation der Gastgeber bei uns wohl den Eindruck hinterlassen, dass die Fahrt unsere größte Hürde auf dem Weg zu zwei Punkten sein würde.
Über zwei Stunden lang haben wir uns teils träge, teils verkrampft und jammernd präsentiert gegen eine kämpferisch sehr starke Truppe, die kurz davor stand, uns mit eigenen Waffen zu schlagen. Letztlich können wir uns bei unserem Kapitano bedanken, dass wir nach fast vier Stunden und ständigen Rückständen (in der Spitze 7:4) überhaupt noch ein Remis retten konnten. Kein Wunder also, dass Andy auch am Spiel des Abends beteiligt war. Sein 3-Satz-Erfolg gegen Markus war ganz großes Sandplatz-Tennis von beiden und hat gefühlte 90 Minuten gedauert
Hut ab vor der Einstellung und Leistung der Lenkerbecker Reserve, die sich den Punkt mehr als verdient hat. Insbesondere Markus und Roman haben offenbar am Limit gespielt (ansonsten sind sie in der falschen Mannschaft aufgestellt

). Nach dem Spiel waren sich alle einig, dass das 8:8 als leistungsgerecht in Ordnung geht.
Fazit: Der gestrige Punkt könnte für Lenkerbeck angesichts der Personalsituation noch ganz wichtig werden. Ich hoffe, uns rennt er nicht noch in die Hacken. Die Lektion für unser junges Team (dem man sicher auch mal ein verkrampftes Spiel angesichts der ungewohnten Favoritenrolle zugestehen muss) lautet, dass wir den Klassenerhalt nur mit einem höheren Maß an Konzentration und Entschlossenheit schaffen können. Die Spiele nach der Karnevalspause gegen Bertlich und in Lüdinghausen werden dabei ein wichtiger Gradmesser sein.
Gruß
Thomas