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Alt 25.05.2003, 21:39
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Peter Igel Peter Igel ist offline
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Peter Igel ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)Peter Igel ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)Peter Igel ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)Peter Igel ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)Peter Igel ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)Peter Igel ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)Peter Igel ist ein absoluter Lichtblick (Renommeepunkte mindestens +750)
Timo Bolls Erklärung in allen Ehren...(bzw. die seiner "Berater", denn dass er das nich selbst verfaßt hat, sollte klar sein).
Was er da schreiben läßt , hat Hand und Fuß, keine Frage, fällt aber eindeutig in die Kategorie "Schadensbegrenzung".
Denn schlimmer, seien wir mal ehrlich, hätte diese WM aus seiner Sicht nicht verlaufen können.
Die Herren-Einzel-Konkurrenz war ja nun ohne Frage das absolute Highlight dieser WM, aber statt sich mit seiner Rodelia die Sehenswürdigkeiten Paris' anzuschauen, hätte er - als vermeintlicher "Chinesen-Schreck" - natürlich im Palais d'Omnisports für Glanzlichter sorgen sollen...
Da wurde einfach eine historische Chance vertan: Super-Stimmung in der Halle, TV-Zeiten en masse, für TT-Verhältnisse ein nie dagewesenes Medien-Spektakel im Vorfeld...
Und zu allem Überfluß bieten im Herren-Einzel die Europäer den Chinesen Paroli ; Schlager überragend mit an Dramatik nicht zu überbietenden Matches, brillanter Sport im TV von Samsonov und Kreanga, dazu ein Abwehrer im Finale...TT-Herz, was willst Du mehr?
Aber aus deutscher und insbesondere Bolls Sicht natürlich hochgradig kontraproduktiv bzgl. der geplanten weiteren Entwicklung.
Kommt ja noch hinzu, dass Schlager - neue Nr. 1 der WR - jetzt natürlich als neuer "Chinesen-Jäger" ( bzw. -Gejagter) hochstilisiert werden wird.
Und Ausrüster Butterfly- sicherlich nicht "traurig" über diese WM - wird jetzt natürlich auch andere Prioritäten setzen...
All das ändert selbstverständlich nichts an der Tatsache, dass Boll die Zukunft gehört - so er denn die Schwerpunkte in Richtung Sport und nicht publicity setzt.
Und was Vorredner hier erwähnen bzgl. "schwache Leistung zugestehen", "keine Maschine, sondern ein Mensch sein" etc..., d'accord, aber Boll (und sein Umfeld) profitieren in vielerlei Hinsicht von der Medienpräsenz, nun muß man auch mit den Schattenseiten leben und Kritik, so ungerechtfertigt sie hier und da auch sein mag, akzeptieren.
Schade ist's nur für den TT-Sport in Deutschland...
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