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AW: Überregionale Wettbewerbe mit sachsen-anhaltinischer Nachwuchsbeteiligung
Der Bericht von Wolfgang bringt das Problem auf den Punkt. Das Problem des TTVSA liegt nicht vor allem bei den Trainern, denn davon hat der Verband ein paar richtig Gute, sondern vielmehr darin, das zurzeit nur eine geringe Anzahl von Sachsen-anhaltinischen Mannschaften auf regionaler Ebene (Oberliga und höher) spielen. Dafür gibt es sicherlich viele Gründe, aber einer davon dürfte der finanzielle Aspekt sein. Ohne starke ausländische - oder guten deutschen Spielern aus anderen Verbänden ist es für Mannschaften aus Sachsen-Anhalt nur sehr schwer sich in der Oberliga zu halten, geschweige denn den Aufstieg in die Regionalliga anzustreben.
Diese Tatsache macht dann meiner Meinung nach auch den größten Unterschied zu Niedersachsen und Schleswig Holstein aus. Im Jugendbereich kamen die tiefst spielenden Teilnehmer aus dem TTVN aus der Oberliga. Im TTVSA stellt dies aber, mal abgesehen von den Damen des TSV 1990 Merseburg, schon die höchste Spielklasse im Mannschaftsbetrieb überhaupt dar, was letztendlich zu immer größeren Defiziten im Erwachsenen- und Nachwuchsbereich zu den anderen Landesverbänden führt - Teufelskreis. Um die Lücke nicht noch größer und somit die Aufgabe der Funktionäre und Trainer nicht noch schwerer werden zu lassen, wäre mein Vorschlag unbedingt enger mit dem thüringischen - und sächsischen Landesverband zusammen zu arbeiten und sich eventuell in der Trainingsstruktur ein paar Sachen abzuschauen.
Aus eigenen Erfahrungen kann ich sagen, dass das Training und die Nachwuchsarbeit des Post SV Zeulenroda mit Abstand zu den Besten in der näheren Region zählen und diese als Vorbildfunktion für die Arbeit im TTVSA dienen könnte, sowohl in den Vereinen, als auch auf Verbandsebene.
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