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Zitat von stefan.s
Einer der besten posts aller Zeiten, und dann noch so nett ausgedrückt. Und trotzdem so, dass der geneigte Leser alles versteht.
Chapeau, der Herr!
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@laibach
nein, ich habe die diskussion nicht mitbekommen und habe nur den letzten beitrag gelesen - und dort ist mir nur dieser satz aufgefallen.
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Patriotismus und Nationalismus einen ganz bedeutenden Unterschied: der Patriot liebt sein eigenes Land und achtet die Vaterländer der anderen. Ein Nationalist überhöht sein Heimatland und verachtet jene der anderen.
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so schaut es aus und ich finde es gut, dass hier mal jemand diesen feinen unterschied klar darlegt - ohne das man gleich eins auf die mütze bekommt.
ein wirklich toller beitrag und sehr gut geschrieben
@ lustig
im großen und ganzen stimmt das auch wieder was du sagst. auch bei mir kommt das wort "stolz" nicht im sprachgebrauch vor. dennoch, sollte man nicht vergessen das deutschland mehr als 12 jahre drittes reich sind. über diese zeit brauchen wir nicht reden.
aber unsere geschichte reduziert sich nicht auf 12 jahre. ich finde auf die zeit davor kann man durchaus "stolz" (ah, wie ich dieses wort hasse) sein. wobei der geschichtliche patriotismus nur ein aspekt ist.
wir sind (waren) ein kulturelles volk und hatten z.b. viele große dichter und denker die die welt mit vielen dingen verschönert haben. soll man das heute verleugnen nur weil wir auch mal einen "dunklen fleck" in der vergangenheit hatten??
ich geh mal davon aus, dass es jedem, da wo er zu hause ist, sehr gut gefällt und das er die lebendsart dort genießt, oder?
dies ist auch eine form von patriotismus die man ausleben kann, wenn man sein "zu hause" einfach "liebt".
und diesen feinen unterschied wird einen oft nicht anerkannt - sondern man wird sofort in die ecke der "braunen" gestellt.
aber ihr habt schon recht - mit dem wort muss man einfach aufpassen hier in deutschland.
gruß stefan