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Alt 09.02.2010, 22:08
Max Max ist offline
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Zitat:
Zitat von sinnethcsiT Beitrag anzeigen
@ Breaker: Mir ist klar, dass man Gott nicht wissenschaftlich beweisen kann und der Grund ist ganz einfach: Gott füllt sozusagen wissenschaftliche Lücken. Mann kann also Gott nur widerlegen, wenn man alle wissenschafltichen Lücken durch Beweise füllt. Das Problem ist, dass das nie der Fall sein wird, da immer wieder neue Fragen auftreten werden.
Jeder Mensch der ein wenig Verstand einsetzt merkt, dass Gott eine Erfindung des Menschen ist. Und nochmal ganz kurz für alle die es noch nicht verstanden haben: Menschen haben früher irgendwelche Ereignisse erlebt und konnte sich diese nicht erklären(zB Feuer)--> Ein Feuergott wird erfunden...heute können wir das alles erklären und deshalb erscheint ein Feuergott schon lächerlich!!
Auch die alten Römer hatten für alles einen Gott und heute können wir erklären warum Pflanzen wachsen oder wieso es zB eine Sonnenfinsternis gibt.
Vielleicht war der "Begründer" des Christentums schlau genug um zu merken, dass vieles (aber nicht alles) irgendwann widerlegt werden kann und hat sich einen Gott ausgedacht, der für alles verantwortlich ist.
Schon allein diese Erklärung ist logischer als "Gott zu erkennen"
Kann es nicht einfach nur Zufall sein, dass zu deinem "Gotteserlebnis" geführt hat??!!

Du hast in vorherigen Beiträgen irgendwelche Beispiele aus der Bibel genommen um diese zu beweisen und deinen Glauben zu rechtfertigen. Diese wurden sozusagen widerlegt und deine Antwort darauf ist, dass du "Erlebnisse" mit Gott hattest und das als Rechtfertigung nimmst obwohl vieles dagegen spricht. Das erscheint mir ziemlich engstirnig. Ich empfehle dir deshalb einfach mal deine Erlebnisse mit Gott Revue passieren zu lassen und zu überlegen, ob es nicht doch möglich ist, dass diese Dinge sich auch ohne Gott erklären lassen und ich verspreche dir, dass dies der Fall ist. Wenn du Hilfe brauchst dann helfe ich dir auch gern dabei. Kannst deine Erlebnisse gerne auch per PN schildern fals dir das Forum zu öffentlich sein sollte. Sollten sich deine göttlichen Erlebnisse allerdings auf das beschränken, was du hier im Forum schonmal erwähnt hast (ich glaube zumindest dass du derjenige warst, der einer Frau den Tipp gegebenhast-irgendwas mit ihrem Beruf oder so) dann spreche ich da von ZUFALLl und bin mir zu 100% sicher, dass das wahrscheinlicher ist, als die Existenz eines Gottes.
Und selbst wenn alle Dinge von Wissenschaft geklaert werden wuerden, es wuerden immer noch metaphysische Fragen uebrig bleiben, die die Wissenschaft einfach nicht beantworten kann.

Jeder Mensch mit ein wenig Verstand wuerde schnell merken, dass er mit null Bildung was das Thema angeht (vielleicht Dawkins gelesen), sich nicht so aus dem Fenster lehnen sollte. Klar, man kann mit St Anselm, Thomas von Aquin und Kant (?) anderer Meinung sein, deren Argumente beweisen letztlich nichts, aber einfach sich so hinzustellen und zu behaupten, dass man schlichtweg dumm sein muss, um zu glauben, find ich schlichtweg frech. Der blosse Fakt, dass wirklich intelligente Maenner unter gottesfuerchtigen Menschen zu suchen und zu finden sind, sollte zumindest so ein vorschnelle Urteil verhindern.

Achja, die Richtigkeit des Glauben einfach mit der Ursache des Glaubens wegerklaeren zu wollen, nennt man wohl einfach genetic fallacy. Es zeigt gar nichts.

Ich finde auch, dass Breaker in seinem young earth Fundamentalismus falsch liegt, aber nicht immer ist ein grober Keil das beste fuer einen groben Klotz.
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