Zitat:
Zitat von sinnethcsiT
Keine Angst..ich weiß schon wovon ich rede..
Also alle die mir bis jetzt ihre Gotteserfahrung beschrieben haben, nehmen dies als Beweis für ihren Glauben und die Existenz Gottes. Diese Erfahrungen sind aber oft so banal gewesen, dass man diese ganz einfach und teilweise auch wissenschaftlich erklären konnte. Es ist einfach die Interpretation verschiedener Ereignisse auf die der Glauben sein Fundament baut und das empfinde ich als ziemlich schwach im Gegensatz zur Wissenschaft.
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Für einen Außenstehenden mögen solche 'Erfahrungen' banal erscheinen, für den 'Erfahrenden' sind sie das aber nicht. Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer.
Ich schrieb schon mal irgendwo, sorry für die Wiederholung: wieso sind denn fast alle großen Denker, Literaten und auch Natur(wissenschaftler) gegen Ende ihres Lebens zum Glauben gekommen?
Nur, weil sie Angst vor dem Nichts haben/hatten? Oder weil sie erkennen MUßTEN, dass alle Kunst, alle Wissenschaft keine Antworten auf die letzten Fragen geben (kann?)
Nun könnte man sagen, die letzten Fragen sind Tand und unnötig, und so verfährt ja auch ein Großteil der Menschheit - zumindest hierzulande.
Aber irgendwann wird jeder mal mit ihnen konfrontiert, jeder!
Selbst Leute wie Habermas und Kohlberg konnten letztendlich das Letzte nicht ignorieren. Und, glaub' mir, sie haben es versucht.
Ich hab' mal mit einem angesehenen Philosophen über den Kampf gesprochen, den man ausficht, wenn man Zeitlebens etwas negieren will, und am Ende doch sehen muss, dass es nicht geht.
Wenn Du nun denkst - und das sei dir unbenommen - dass die Leute einfach
'noch zu doof' sind, irrst Du. Aber dafür gibt es keinen 'Beweis', denn wir sind nicht in der Emperie.
Wobei, über die Vergötterung dieser 'Errungenschaft' könnte man auch mal reden.