Vom wiedererstarkten norddeutschen Spitzenclub Heidmühler FC, bei dem so aussichtsreiche Talente wie J.-C. Schmidt ausgebildet werden, liegt dem DTTB ein Antrag vor, der die Tischtenniswelt revolutionieren wird.
Durch die erfahrenen Spieler, die alle samt in ihren Jungen jahren hochklassiges Tischtennis gespielt haben, wurde eine Technik zum Vorhand Topspin ausgearbeitet, die schon bald Deutschland an der Übermacht des Chinesischen Tischtennis vorbei führen soll. Die Rede ist hierbei vom sogenannten "Bauer-Topspin".
Während in den letzten Jahren gelehrt wurde, das beim VH-Topspin durch aktive Rumpfdrehung eine Verlagerung des Körpergewichtes vom hinteren auf das vordere Bein erfolgt, warten die Heidmühler mit einer cleveren Finte auf:
Während das Gewicht, analog des bisher geschulten Topspins während der Ausholphase auf dem hinteren Bein ist,

wird nun in der Trefferphase das unbelastete Bein angehoben, um den Gegner hierdurch zu verwirren.

Wichtig hierbei ist, dass die Ausschwungphase in Richtung der Schulter des freien Armes erfolgt, so dass das Knie des unbelasteten Beines und der Ellenbogen des Schlagarmes maximal zusammen geführt werden
In Heidmühle wird diese Schlagtechnik bereits erfolgreich praktiziert, man spricht davon, dass man ohne viel Talent mit dieser Technik locker in der Bezirksoberliga spielen kann
Die Schwachpunkte dieser Technik konnte der Spieler Schoon (VfL Wilhelmshaven) aufzeigen, der mit einem direkten tischnahen Blockspiel seinem Gegner keine Chance lies, den Ball noch zu erreichen. (Die Schwachstelle ist dann ganz klar die tiefe Vorhand, da eine direkte Bewegung zurück dorthin schwer möglich ist, da das freie Bein noch mit der Verwirrungstechnik in der Luft beschäftigt ist.)
Doch dem chinesischen Tischtennis wird diese Erkenntnis nichts nützen, da dort das tischnahe Penholderspiel mit kurzen Noppen nicht mehr gelehrt wird und die Spieler zu einem aus der Halbdistanz dominierten Topspinspiel neigen. Die durch diese Schlagtechnik erzeugte Rotation wird die Asiaten vor unlösliche Aufgaben stellen und schon jetzt freut der DTTB sich auf die olympischen Spiele in London 2012, wo die neu ausgebildeten Spieler der chinesischen Übermacht trotzden werden und Gold nach Deutschland holen.