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Alt 15.12.2000, 16:00
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Edwin Edwin ist offline
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hi,

erstmal: eigentlich gehört die diskussion ja nicht ganz hier hin, aber egal

nochmal zur diskussion rückhandaufschläge: es geht nicht darum, gute aufschläger in ihren möglichkeiten beschränken zu wollen. auch wenn sich manche leute über gute aufschläger ärgern, werden sie wohl anerkennen müssen, dass dieser spieler einfach gute aufscläge hat.

man muss davon ausgehen, was das ziel der ittf ist, nämlich das spiel für den zuschauer (auch selbst aktive tt-spieler) attraktiver zu machen. es geht nicht darum, was man selber davon hält - es ist doch völlig egal, wenn ich sage: "das spiel ist doch attraktiv genug!!" (ist auch meine meinung), denn das sieht die ittf scheinbar anders, ihr sind die ballwechsel im moment zu kurz. also geht es erstmal nur darum, die ballwechsel zu verlängern. wie erreicht man das jetzt?

viele sagen, die meisten aufschläge, die momentan gemacht werden, seien schon nach den jetzigen regeln verboten, also einfach die regeln durchsetzen und die aufschläge würden entschärft. das sehe ich aber anders. imho wird bei vielen verdeckten vorhandaufschlägen der ball nicht hinter dem körper getroffen und somit sind sie regelgerecht. außerdem hängt das durchsetzen der regeln zu sehr vom eingesetzten schiedsrichter ab, es wird also subjektiv entschieden.

ich habe einfach das problem, dass ich eure argumente nicht ganz verstehe. es gibt sehr wohl einen entscheidenden unterschied zwischen einem guten aufschlag und einem beliebig anderen guten schlag, nämlich dass der gegner bei guten aufschlägen nicht erkennen kann, was für ein schnitt im ball ist. dadurch wird der gegenspieler in seinen möglichkeiten beschränkt, denn würde er wissen, um welchen schnitt es sich handelt, könnte er den aufschlag auch dementsprechend annehmen. weiß er es nicht, muss er nicht antizipieren, sondern raten und dass muss er bei keinem anderen schlag.

zur definition eines rh-aufschlags: rechtshänder müssen den ball links vom körper treffen und linkshänder halt rechts vom körper, also der ellenbogen muss vor und währen des balltreffpunkts vom körper wegzeigen. wenn mir jetzt noch jemand sagen möchte, dass penholder-spieler dass nicht können, dann weiß ich es auch nicht mehr. mir ist auch klar, dass sie den ball mit der gleichen seite treffen, wie sie es mit der vorhand tun, trotzdem spricht man ja auch im spiel von einer rückhand bei ph-spielern.

also meiner meinung nach währe die regel "nur noch rh-aufschläge" sinnvoller im ergebnis (zur erinnerung: der ittf geht es in diesem fall meiner meinung nach NUR um längere ballwechsel), einfacher in der durchführung und billiger für vereine gewesen als die einführung des großen balles. also weiß ich gar nicht, welches argument dagegenspricht, außer, dass sich viele spieler aufregen würden (mich eingeschlossen ), da sie gute vh-aufschläge haben. klar werden sie dadurch in ihren möglichkeiten beschränkt, aber wie ich oben schon geschrieben hab, werden momentan die rückschläger in ihren möglichkeiten beschränkt, was dadurch wegfallen würde.

gruß.
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