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Alt 25.02.2010, 12:47
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stefan.s stefan.s ist offline
Wieder schreibend! :-)
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stefan.s ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Fortsetzung von Religion und Tischtennis

Zitat:
Zitat von crycorner Beitrag anzeigen
Nein, nicht Start- Ziel, sondern eine logische Kette. Wer sich mehr engagiert, erreicht mehr. Und er wird auch ganz automatisch dafür besser bezahlt. WARUM man sich mehr engagiert, hat dann was mit den Zielen zu tun. Und das kann Idealismus genauso sein, wie der Wunsch nach finanzieller Sicherheit oder irgend ein negativer Beweggrund. Was z.B. Frau Käßmann dann mit ihrer Kohle getan hat, weiss man nicht. Vielleicht hat sie ja einen Gutteil gespendet?

Eins noch zu den Gehältern. Irgendwann ist dann ein Pfarrer oder Bischof nicht mehr arbeitsfähig und wird zum Rentenbezieher. Jemand, der sein Leben dem Gemeinwohl verschrieben hat und möglicherweise noch weit über das Renteneintrittsalter hinaus gearbeitet hat, hat meiner Meinung nach durchaus den selben Rentenanspruch wie ein Beamter aus der entsprechenden Besoldungsgruppe. Immerhin werden die Renten an den Beitragseinzahlungen bemessen. Das sollte man wirklich nicht vergessen bei der Sache. Oder fändest du es gerecht, wenn ein ehemaliger Pfarrer als Rentenbezieher am vom Staat definierten Existenzminimum leben müsste?

LG,
crycorner
Genau das interessiert einen wirklichen Gottesmenschen eben nicht.

Renten, Gehalt, Einkünfte, Aktien sind von 'dieser' Welt, und ich verteufele sie nicht. Überhaupt nicht.

Wenn man sich aber berufen fühlt, von Gnade, Barmherzigkeit, Nächstenliebe usw. zu predigen, ist es eher hinderlich, jeden Monat fünfstellig die Flocken auf's Konto zu kriegen. Oder?
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