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Alt 26.02.2010, 10:41
lustig2 lustig2 ist offline
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Zitat:
Zitat von Jaskula Beitrag anzeigen
Diskreditiert haben sich "die Manager" selbst, das muss keiner mehr tun.

Manager ist ja allerdings keine treffende Bezeichnung mehr in Zeiten in denen Klinkenputzer "Key Account Manager" und Hausmeister "Facility Manager" heißen.

Reden wir also von den Führungskräften und leitenden Angestellten auf höchsten Ebenen, vornehmlich in größeren Firmen und Konzernen.
Hier geht es nicht darum, ob in deren Büros Tetris gespielt wird und wieviel Arbeit von diesen bewältigt wird. Es geht darum, welche Ziele angestrebt und welche Mittel zu deren Erreichung eingesetzt werden.

Bei der Beurteilung dieser Ziele und Arbeitsmethoden kann das Urteil eigentlich nur vernichtend ausfallen. Nahezu überall (es gibt also nur ganz wenige weiße Schafe) steht kurzfristige Rendite und die Entwicklung des Aktienkurses im Vordergrund. Eine gesunde, nachhaltige Firmenpolitik, die vielleicht noch soziale Gesichtspunkte berücksichtigt, findet man so gut wie nicht mehr. Dafür aber immer höher bezahlte "Manager", die eindimensional den Jahresabschluss trimmen und damit gemeinsam die Unternehmen, die Wirtschaft und vor allem die Gesellschaft an die Wand fahren. Und das noch in der festen Überzeugung, etwas geleistet zu haben.
Ja manche sind sogar der Überzeugung, als Banker, Gottes Werk auf Erden zu verrichten.

Nein, da kann man niemand ungerechterweise diskreditieren.
Du musst ja wirklich einen Komplex haben ! Was haben dir denn die Manager getan. Oder bist du ein Salonkommunist ?
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