Endlich habe ich den Eindruck, Du fängst an, nachzudenken, statt irgendwo Gelesenes wiederzukäuen.
Aber denke es bitte zuende. Das Untenstehende funktioniert aus den verschiedensten Gründen nicht.
Zitat:
Zitat von Jaskula
Du hast es immer noch nicht verstanden.
Meine Meinung
Kapitalbeschaffung für Unternehmen => Ja (Von mir aus nenn es trotzdem Börse)
Handel mit diesen Beteiligungen => Nein
Warentermingeschäfte etc. => Nein
Wetten auf Börsenkurse => Nein
Das würde m.E. dazu führen, dass
1. Nur solche Kapitalgeber investieren, die dem Unternehmen einen Erfolg zutrauen, keine Zocker, die schnelles Geld machen wollen, indem sie solche Beteiligungen kaufen und mit Gewinn weiterverkaufen. Zumal ein Weiterverkauf von Aktien keineswegs weitere Liquidität für das Unternehmen bedeutet, sondern nur für den Aktienbesitzer.
2. Die ständige Ausrichtung auf Aktionärsinteressen aufhören würde, die unternehmen könnten sich wieder auf ihr eigentliches Geschäft konzentrieren und müssten nicht um den Börsenkurs aufzuhübschen Mitarbeiter entlassen.
3. Langfristiges strategisches Handeln im Sinne des Unternehmens und damit aller dort Tätigen hätte wieder Vorrang vor Dividenden.
4. Ohne Angst vor feindlicher Übernahme kann wieder so agiert werden wie es der Markt, die Kunden, die Mitarbeiter und die GL benötigt.
Vielleicht erkennst Du mal an, dass dahinter sehr wohl Überlegungen stecken wie man etwas verbessern bzw. Fehlentwicklungen korrigieren kann.
Was dann immer der Hinweis auf Planwirtschaft soll, entzieht sich meiner Auffassungsgabe. Zwischen Raubtier-Kapitalismus und Kommunismus ist sooo viel Platz, da kann man schon einiges diskutieren, meine ich.
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Sonnigen Samstag,
crycorner