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AW: DTTL|1.Bundesliga: Spielerkarussell 2010/2011 - Wechsel, Gerüchte, Spekulationen
Offizielle Pressemeldung der TG Hanau:
Der Hanauer Bub kehrt in seine Heimat zurück
Keinath komplettiert den neuen Kader der Tischtennis-Bundesliga-Mannschaft der TG Hanau
Die Brüder-Grimm-Städter können sich freuen. Mit dem Hanauer Bub Thomas Keinath glückte ein nicht für möglich gehaltener Transfer. Somit konnte eine ganz wichtige Identifikationsfigur für die Stadt und die Region vom Rhein-Main-Projekt „Aufschlag Hanau“ überzeugt werden. Der 33-Jährige Rechtshänder wird in der aktuellen Weltrangliste derzeit auf Position 67 geführt und verfügt über langjährige internationale Erfahrung. Mittlerweile mit einem slovakischen Pass ausgestattet gehört er mit zu den größten Weltenbummlern im Tischtennis. Seine Verpflichtung war schon seit langem angedacht, scheiterte aber am laufenden Vertrag von Keinath beim französischen Champions League Club Angers Vaillante TT, der ihn dann aber durch einen anderen Spieler ersetzen konnte und die Freigabe erteilte.
Zu seinen größten Erfolgen zählen u.a. die Medaillen bei den Europameisterschaften 2000 in Bremen im Doppel mit Lars Hielscher und der 3. Platz mit dem Deutschen Team bei den Weltmeisterschaften 1997 in England. Der ehemalige Schüler- und Jugendeuropameister will nun in Hanau langfristig an der Nachhaltigkeit des Rhein-Main-Projekts mithelfen und seine große Erfahrung einbringen.
Trainer Helmut Hampl zeigte sich hocherfreut: „Mit Thomas haben wir einen absoluten Kämpfertypen gewinnen können. Mit seinem emotionalen Spiel wird er die Zuschauer in Hanau begeistern. Zudem haben wir Hanau einen weiteren Sympathieträger beschert.“
„Thomas Keinath gehört zweifelsohne zu den - positiv gemeint - verrücktesten Personen im internationalen Tischtennis-Zirkus. Sein Standing in und um Hanau, seine langjährige Erfahrung und die Möglichkeit Thomas langfristig in unser Projekt einzubauen waren für uns letztlich ausschlaggebend den Transfer schon vor seinem eigentlichen Vertragsende umzusetzen. Einfach ausgedrückt: Dieser Mann hat Hanau noch gefehlt", so TG Hanau-Manager Johannes Herrmann.
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