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Ich bin zwar kein Experte, aber versuche mal das Problem so anzugehen:
1. Wenn der Gegner dir einen Ball ohne oder mit wenig Rotation zuspielt, ist ein dicker, weicher Schwamm hilfreich, weil die Kontaktzeit lang und die Kontaktfläche groß ist. Den Unterschnitt musst du dann mit deinem Schläger erzeugen: richtiger Balltreffpunkt, richtiger Winkel, schnelle Bewegung, lange "Ballführung"
2. Wenn der Gegner einen Topspin mit sehr viel Rotation zieht, hat der Ball ja schon die richtige Rotationsrichtung. Eigentlich reicht es jetzt, nur die Flugrichtung des Balles, nicht aber die Rotationsrichtung umzukehren. Jetzt sollte ein möglichst glatter Belag mit dünnem Schwamm von Vorteil sein. Auf diesem Prinzip (so ungefähr) beruht ja auch die Wirkungsweise von Anti-Belägen und glatten Noppen.
3. Gehst du mit einem dicken, weichen Schwamm an den rotationsreichen Topspin deines Gegners ran, musst du es so machen wie unter 1., musst aber alles perfekt machen, um die Rotation noch zu beschleunigen und nicht zu bremsen oder gar umzukehren.
Ich denke, deine Frage läßt sich nicht so einfach beantworten, weil unglaublich viele Faktoren mitspielen
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Große Leuchten (Sonnen) brennen schnell und sehr hell, aber meist nicht sehr lange (ein paar mio Jahre). Zum Glück bin ich nur ein kleines Licht
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