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Physikalisch gesehen besteht bezüglich der Intensität des Dralls, also der Eigenrotation des Balles pro Zeiteinheit, z.B. pro Sekunde, kein Unterschied, das Problem liegt lediglich in der Ballgeschwindigkeit in der Horizontalen, die aufgrund des Katapulteffektes bei dickeren Schwämmen größer ist als bei dünneren. Es besteht also, wie mein Vorredner bereits richtig bemerkte, die Gefahr, dass der Ball zu weit fliegt und die Platte nicht mehr berührt.
Aus obigen Gründen sollten Abwehrspieler sich auch immer gut überlegen, welche Schwammstärke sie auf der Vorhand wählen. Wenn man wirklich nur hinten löffelt wie die letzten Mohikaner dieser fast ausgestorbenen Spielweise, nämlich Shetinin und Tsiokas, dann ist es klar, dass man einen ganz dünnen Vorhandbelag bevorzugen sollte, aber je öfter man angreift, desto dicker sollte der Belag sein, man denke nur an Schröder (1,9 mm), Weixing (2,0 mm), Joo Se Hyuk (2,1 mm).
Gruß,
Jancsi
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Tue Gutes und red' drüber!
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