Zitat:
Zitat von crycorner
Richtig. Habe ich nie bestritten. Und Deine Quelle von der IHK belegt das ja auch schön. Aber wie schon erwähnt, hast Du da massiv überzogen, es sei denn, Du nennst mir jetzt absolute Zahlen, die Deinen Extremismus rechtfertigen.
Übrigens: Es scheinen auch viele Vollzeitstellen durch Teilzeitstellen ersetzt worden zu sein. Das finde ich durchaus nicht negativ, da es viele Mütter zurück in ein Beschäftigungsverhältnis bringt, um einen Fuß in der Arbeitswelt zu belassen.
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So, ich glaube, dies sollte Deinen Anforderungen gerecht werden und zeigen, dass meine Aussagen nicht einfach aus der hohlen Hand kommen. Da die Informationen auch nicht gerade aus einem linken Anarchistenblättchen stammen, dürfte meine Aussage auch nicht übertrieben gewesen sein. Ich denke, dass diese Untersuchung meine Aussage auch in der Form „in großem Stil“ rechtfertigt.
http://www.sachverstaendigenrat-wirt...n/ga08_ana.pdf
Daraus interessant:
Seite 9 : 734. Die Entwicklung der Zahl der Arbeitnehmer in Deutschland seit dem Jahr 1991 verdeutlicht den Bedeutungsverlust des Normalarbeitsverhältnisses.
ð Schaubild 87 auf Seite 10
735. Nähert man sich der Definition des Normalarbeitsverhältnisses weiter an, indem nur die Gruppe der Arbeitnehmer, die einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen, betrachtet wird, so zeigt sich, dass der Anteil dieser Gruppe – einschließlich der Arbeitnehmer in der Arbeitnehmerüberlassung – an allen Arbeitnehmern in Deutschland nach Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarktund Berufsforschung (IAB), Nürnberg, von 84,3 vH im Jahr 1991 auf 66,3 vH im Jahr 2007 abnahm.
736. ... So hat die Zahl der Leiharbeitnehmer seit dem Jahr 1991 beträchtlich zugenommen, ...
Aus Tabelle 37 kann man erkennen, dass der Anteil der Volllzeit-Stellen (unabhängig von befristung) von 86 % auf 73,7 % gesunken ist.
Aus Schaubild 88 kann man dann wiederum sehen, dass das Anwachsen der Teilzeitbeschäftigungen in erster Linie auf mehr geringfügige Beschäftigungen zurückzuführen ist, deren Anteil an Teilzeit-Beschäftigungen hat sich von 1991 bis 2007 verfünffacht.