Hi,
gespielt habe ich den auf der Limba-RH des Krenzer Spezial Kombi.
Der Superblock ist glitschglatt und zwar in allen Teilen bis hin zu einem Teil des Labelbereichs. Da kann man sozusagen erkennen wie weit der Belag in den "Glattmacher" getunkt wurde.
Auch mit Schwamm merkt man ihm das geringe Grundtempo an. Man kann ungewöhnlich heftig gegen den Ball gehen. Das ist Vor- und Nachteil zu gleich. Vereinzelt oder besser wiederholt sind mir erstaunlich schnelle Schubse gelungen, die denn auch sehr wirkungsvoll waren. Ich kann leider noch nicht erkennen was ich tun muss um die sicher zu reproduzieren. Offensive Bälle sind gewöhnungsbedürftig. Ebenso wie Abwehr waren die Bälle anfangs ziemlich netzsüchtig. Schuss ist relativ gut. Block ist grottenschlecht.

Na ja, mit Schwamm hatte ich eh nicht so die Erwartungen und die wurden noch unterboten. Da habe ich herzlich gelacht! Damit wäre ich bei dem latenten Kontrollproblem. Allgemein waren mir speziell am Tisch beim Schubs der unforced errors ganz schön viele. Ich befürchte die lassen sich nur bis zu einem gewissen Grad vermeiden. Die andere Seite der Medaille ist, ich habe noch keine glatte Noppe mit so hohem Störeffekt gespielt. Neben unangenehmen Flugkurven zeigte der sogar flatterige Bahnen, ohne dass ich es darauf anlegte.
Im Spiel ließ sich der Belag effektiv einsetzen, allerdings hat mir die mäßige Kontrolle die Spielerei einigermaßen verleidet. Phasenweise schaute ich wie das Kaninchen auf die Schlange ob der Ball nicht mit dem nächsten Schlag irgendwohin - lang oder hoch und auch stumpf ins Netz - abzischt. Absolute Oberkante ist die Wirksamkeit der Noppenaufschläge. Das hatte ich noch nicht, dass ich gegen höherklassige Spieler eher die Noppen als den NI für die Aufschläge nutzte. Alleine die Aufschläge rechtfertigten einen Einsatz im Wettkampf.
Gegen einen Mannschaftskollegen mit LN wurde das ein ziemliches Gestochere mit Kontrollnachteil. Auch wenn ich mich im Verlauf sicher knapp

durchsetzen konnte, spiele ich gegen Noppen sonst lieber deutlich VH-lastig.
Erstes Fazit: Superglatt sollte er heißen und das Kontrollproblem führe ich darauf zurück. Allerdings musste ich auch noch mein Augenmerk auf die VH richten, der getestete Sriver L war nicht das gelbe vom Ei und man konnte mich deshalb besser auf der Noppe halten. Der Sriver L wird's jedenfalls nicht. Zu langsam und Probleme beim Spin. Ansonsten war beim Superblock so viel Licht am Horizont, dass ich auf eine im laufe der Zeit bessere Kontrolle hoffe und dann wäre der mind. mal eine wirkungsvolle Option für die RH. Ob der Belag Spaß macht, hängt von der Kontrolle ab.
Gruß, Niko