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Alt 03.06.2003, 12:21
RalfTTMan RalfTTMan ist offline
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F2A

Mal wieder nach oben mit dem Thread!
Sind die MAs (und das F2A ist ja doch so in etwa das ehemalige MA2) ganz aus der Mode gekommen?

Nach großer und langandauernder Widerstandskraft hat mich doch auch noch der ReImpact-Testvirus erwischt und ich habe mir ein F2A in mittlerer Blattgröße zugelegt und mit meinen Standardbelägen

VH Globe999 1,0mm,
RH TSP Curl Bamboo 0X versehen.



Nach zwei Trainingsabenden folgendes Fazit:

Es macht großen Spaß, mit dem Rendler-Holz zu spielen, vor allem wegen der fantastischen Kontrolle. Man fühlt sich insbesondere beim Schnittspiel sehr sicher mit dem Holz. Trotzdem spiele ich weniger erfolgreich als mit der gleichen Belagkombination auf meinem WinTec 5010 (allerdings mit ca. 3 Jahre altem Bamboo drauf), was an 2, 3 speziellen Punkten liegt.

Im einzelnen:
VH-Schupf seeehhr sicher, tolles Gefühl, guter Schnitt, aber nicht unbedingt soviel mehr wie mit dem WinTec. Die Bälle haben bei gleichem Schnitt allerdings größere Länge und Geschwindigkeit. Katapult des Holzes spielt hier noch nicht die entscheidende Rolle.
RH-Schupf ebenfalls sicher, aber auf Unterschnitt kommen die Bälle leer zum Gegner zurück und nicht mit Überschnitt wie gewohnt. Daher ergibt sich beim Drehen und Schnittwechsel für den Gegner weniger Schnittunterschied und er macht weniger eigene Fehler!
VH-Block ähnlich wie mit WinTec, im Rahmen meiner Möglichkeiten sicher, dabei aber deutlich schneller und für den Gegner viel unangenehmer (Katapulteffekt des Holzes)
RH-Block sehr viel unsicherer als mit dem WinTec. Die Bälle gehen mir im Moment noch zu oft ins über den Tisch, Stoppblocks gehen gar nicht, Unterschnitt geringer als mit WinTec.
RH-Schuss mit NI (Mein "bester" Angriffsschlag): Wenn er kommt, dann hui, d.h. der Gegner schaut dem Ball nur noch hinterher, aber er kommt zu selten, durch die Schnelligkeit des Holzes muss ich schon optimal treffen, also kein fehlerverzeihendes Holz für diesen Schlag.
VH-Schnittabwehr: gut, flach, schöner Schnitt, besser als mit Wintec.
RH-Schnittabwehr:flach, lang und trotzdem weniger unangenehm für den Gegener, weniger Unterschnitt.
Leichtes VH-Anziehen auf Aufschläge: Wenn, dann richtig durchziehen (gut Ball), bei halbherzigem "Anleiern" geht der Ball hinter den Tisch.

Fazit:
Eine Technik mit Potential (evtl. insbesondere Testpotential...)
Für mein Spiel scheint die Kombination nicht das Wahre zu sein, da die Schnittwechsel nicht so scharf kommen, wie gewünscht und ich im Spiel trotz der subjektiver Sicherheit (noch) mehr Fehler mache als mit meinem Standardholz.
Ich frage mich dabei vor allem, ob die Kombination glatte 0X-Noppen mit dem Buchefurnier die glücklichste ist.
Daher wird demnächst wohl mal das T2M dagegen getestet werden (trotz der vielen bereits im meinem Keller vorhandenen und nicht mehr gespielten DEF Hölzer)
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RalfTTMan spielt mit Material (wie eigentlich alle, oder ?)
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