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Alt 08.03.2010, 14:59
Flachschupfer Flachschupfer ist offline
Chancenvernichter
Foren-Stammgast 1000
 
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AW: Zusammenlegung Spielbetrieb Mitte/Ost

Stimme zu einem guten Teil mit Horst überein. Wenn man einmal alles zurückdröselt und die Bremer Mannschaften wieder in verbandseigenen Verbands-/Landesligen integrierte, drückten diese von oben alles runter und eine tiefere und breitere Spielklassenaufteilung machte Sinn.

Damals gab es, AFAIR:
Verbandsliga - Landesliga - Stadtligen - 1. BK - 2. BK - 3. BK - 1. Kreisliga (Mitte-Nord und Süd-Ost) - 2. KL - 3. KL - 1. Kreisklasse (Mitte, Nord, Süd, Ost) - 2. KK - 3. KK (?)

Ich glaube, ein guter Teil der Spieler, die sich heute in ihrem Kreis gefangen fühlen, wären damals auch in ihrem Kreis gefangen gewesen. Vielleicht ist aber auch genau dieses Spielerpotential weggebrochen (-->Regelreformen?). Ich bin mir aktuell nicht sicher, wie die Mitglieder/Spielerzahlen sich entwickelt haben (d.h. - bei den Damen bin ich mir relativ sicher, obwohl der Trend bereits viel früher eingesetzt hat; hat mE. wenig mit der aktuellen Situation zu tun), könnte sein, dass eine solch breite Aufstellung nicht mehr erforderlich ist - aber die "guten" und höheren Ligen sind halt auch für die guten und höheren Spieler reserviert - wer andere Gegner will, muss halt aufsteigen - das galt damals für die Kreisklassen und gilt heute genauso. Das bedeutet: Es kann und darf heute nicht mehr XX Klassen für das gesamte Stadtgebiet geben, auch wenn ich mir so etwas wie eine Bezirksklasse unterhalb der Stadtliga vorstellen kann. Diverse Kreisligen (oder -klassen) noch unterhalb, die das gleiche darstellen, erfüllen für mich keinen Sinn mehr. Aber so etwas sollte es auch im Kreis eigentlich nicht geben - dreimal Aufsteigen im Kreis und immer noch die gleichen Vereine sehen - scheint mir für unsere Stadt/Verband zu tief.
Ein Grundproblem der aktuellen Struktur ist allerdings die ungerade Zahl der Kreise; die Zusammenführung war früher einfacher - bei drei ist irgendeiner immer der Wurmfortsatz (Grüße hinter die Lesum).

Irritierend für mich ist allerdings, dass es keine Kompromisslösung geben können soll. Der Chef hat mW. einen Kompromiss vorgeschlagen, der wurde aber nicht für gut befunden. Schien für mich aber ein durchaus gangbarer Weg zu sein. Die scharfe Ablehnung durch den Chef habe ich aber auch (noch) nicht verstanden - offensichtlich gibt es ein Problem unterhalb der Verbandsebene und zunehmende Unlust bei den konkreten Akteuren, um die es geht - nämlich den Spielern - und da muss ich als Verband zusehen, dass selbige beseitigt wird - auch und weil mich das als Verband nicht kratzen sollte, was die Kreise veranstalten, und wenn WOen eine aufgezeigte Lösung nicht zulassen, dann sehe ich uU. zu, die WO entsprechend umzubauen, solange die Arbeit des Verbandes nicht beeinflusst wird.

Im Grunde schon wieder zu viel geschrieben - eigentlich tangiert mich das eher peripher. Verstanden habe ich die damalige Reform nicht, das Gezeter um die aktuellen Vorgänge entzieht sich mir wie geschrieben auch noch der Nachvollziehbarkeit, ebenso wie (teilweise) die Klage über das Gefängnis im eigenen Kreis.
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