Ich mag ja völlig falsch liegen, aber nach meiner persönlichen Definition sind alle Sportarten, bei denen gegeneinander gekämpft werden muss, um erfolgreich zu sein, "Kampfsportarten", zumindest auf mentaler Ebene. Auch wenn man den Gegner dabei äußerlich nicht verletzt. Deswegen habe ich auch Schach dazu gezählt.
Da es beim TT (leider) kein Unentschieden gibt, ist am Ende einer fröhlich und einer traurig. Fröhlich, weil er gewonnen hat, nicht weil der Ball so schön geflogen ist oder weil die "Schlag"-Ausführung (Streichel-Bewegung?) so ästhetisch ausgesehen hat.
So ist das Leben halt: wenn ich satt werden will, muss ich irgend jemand etwas wegnehmen: einem Tier (das Leben) oder einer Pflanze. Dass das auf dem Umweg über REWE oä. passiert, ändert nichts an der Tatsache. Es sei denn, jemand könnte sich unmittelbar vom Sonnenlicht ernähren. Aber auch dann stellte er ein anderes Wesen in den Schatten..
Damit kein falscher Eindruck entsteht: ich bin der friedliebenste Mensch, den ich kenne, auch im Sport. Und ich erziehe meine Schüler auch konsequent in diese Richtung. Aber da sich im Leben immer das stärkere (reichere, mutigere, schönere, klügere ...) Element durchsetzt (Evolution) ist es heuchlerisch, eine Wettkampfsportart so zu lehren und auszuüben, als wäre man schon im Himmel und würde von Engeln gestreichelt ...