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Schauen wir dann nach ganz oben, hören wir auch das CHOA und sehen auch die geballte Faust, aber habt ihr einen der drei großen Chinesen je "aggressiv" gesehen??
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Nochmal, im Wettkampf agiert man "feindlich", man hat einen Gegner, und den will man schlagen. Insofern ist Aggression, sofern es im Rahmen bleibt, den eigenen egoistischen Zielen zur Abwendung der Niederlage förderlich und erwünscht. Diesen Rahmen bilden Regeln, Fairness und Manieren. Auch nicht zu unterschätzen ist der Effekt der Seelenhygiene. Wettkampfsport soll Aggressionen kanalisieren bzw. in gelenkten Bahnen ausleiten, so daß sich nichts staut und Ausgeglichenheit erreicht wird. Diese Kanäle sind wie gesagt Regeln und Fairness. Jüngere Spieler haben manchmal noch Schwierigkeiten ihr Sozialverhalten vom Wettkampfverhalten zu trennen, und erscheinen etwas "bissig", aber spätestens wenn das Programm im Kopf "Wettkampf vorbei" sagt, dann ist das gegessen. Über Unbedarftheit darf man schmunzeln, man muß sich nicht ärgern. Spielerischer Kampf wendet solchen mit Ernst und Gewalt ab, verwendet aber denselben Wortschatz.