Über die Auswirkungen von sogenannten "Killerspielen" zu Amokläufern kann man viel sagen aber unter dem Strich keine 1000% Aussage treffen ob die Spiele der Grund sind.
Etwas fernab von diesen Zusammenhang ist mir was anderes aufgefallen.
Als Spieler der ersten Stunden (C64, Atari, Amiga usw.) ist mir aufgefallen das die Spielprinzipe immer einfallsloser werden.
Wenn ich damals eine Fachzeitschrift aufgeschlagen habe, wurde ich mit Einfallsreichtum und Kreativität "bombardiert".
Puzzlespiele, Jump n' Run, Simulationen usw. Eine Vielfalt von Spielideen die dort präsentiert wurden und die ihres gleichen heute sucht.
Auch zur damaligen Zeit gab es viele "Killerspiele". Man denke an Turrican oder Mortal Kombat und das nicht zu knapp.
Wenn ich heute ein Magazin aufschlage dann fallen mir Spiele ins Auge die hauptsächlich mit Krieg, Tot und Zerstörung zu tun haben.
WW2, Vietkong usw. Dazu kommen dann noch die "Horror-Splatter-Spiele" alla Resident Evil. Ein weiterer großer Markt ist der RPG-Markt (die mit dem eigentlichen RPG nichts mehr zu tun haben) geworden und schlussendlich die jährlichen Updates der Sportspiele.
Die letzten Spiele die mich wirklich richtig faszinierten waren Final Fantasy 7 und vom spielerischen ist das sogar noch ein Stück länger her. Yoshis Island aus dem Hause Nintendo. Ein Meilenstein und der Jump & Runs. Ein Meilenstein unter den Player-Manager Spielen war für mich Sensible World of Soccer auf dem Amiga. Das erste Spiel das alle Fussball-Ligen der Welt, inkl. original Namen, vereinte. Damals etwas komplett neues !! Klar, die Grafiken sind heute einfach nur "Grottig" aber das Spielprinzipe waren genial.
Wo sind die spielerischen "Burner" geblieben?? Wo sind die Ideen geblieben?
Nur noch Effektmacherei alla Hollywood und diese Effekte "Killen" das Spielerlebnis auf Dauer. Hat man alles gesehen, ist das Spiel uninteressant !
Jetzt mit knapp 30 Jahren, kann ich bei mir nicht feststellen das ich Gewaltbereiter oder sonst was geworden bin. Eher im Gegenteil.
Das Problem sehe ich eher darin das "Psychisch-labile" Kinder
übertrieben Spiele konsumieren die sie nicht verarbeiten können.
Dann kommt noch die Komponente des Filmkonsums dazu, bei dem sie auch Filme sehen können die nicht für ihr Alter gedacht sind und m.E. unter die Kategorie, "Filme die die Welt nicht braucht" fällt.
Der Ausgleich fehlt einfach. Früher sind wir auf die Straße und haben dort Verstecken, Fußball oder sonst was gespielt. Wenn ich nachmittags aus dem Fenster schaue, sehe ich kaum noch Kinder draußen Spielen. Schade eigentlich - das sie sich in einer virtuellen Welt wohler fühlen. (Ich sehs beim Nachbarsbuben

)
Klar, man darf net alle über einen Kamm scheren. Es gibt solche und solche!