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AW: Chinesische Superliga 2010
Die Spieler-Auktion ist gelaufen. Wie erwartet wurden erneut krasse Regel-Luecken entblosst: Um eine gewisse Staerken-Gleichheit zu erzielen, ist es vorgeschrieben, dass jede Superliga-Mannschaft nur einen Welttitel-Gewinner verpflichten darf (es sei denn, ein Verband hat eigenstaendig drei oder mehr Welttitel-Gewinner ausgebildet, in dem Fall darf dessen Mannschaft zwei behalten). Da sechs der zehn Herren-Klubs bereits einen Welttitel-Gewinner haben, konnten nur vier Klubs um Ma Lin, Ma Long und Xu Xin bieten. Dagegen durften alle zehn um Hao Shuai und Co. bieten, was seinen Preis in eine solche Hoehe trieb, dass es ein Vielfaches dessen wurde, die eigentlich mehr Wert sind.
Auktions-Ergebnis:
(Preis umgerechnet in 1000 Euro)
Herren:
- Ma Long: Zheshang Bank, 185
- Ma Lin: Ningbo Beilun Haitian, 276
- Xu Xin: Hebei Bazhou Hairun, 171
- Hao Shuai: Zheshang Bank, 483
- Zhan Jian: Jiangsu Zhongchao Electric Cable, 96
- Zhang Chao: Shandong Luneng, 376
Damen:
- Guo Yan: Shanxi Datuhe - ECUST, 1213
- Fan Ying: Shanxi Datuhe - ECUST, 557
- Yao Yan: Bank of Inner Mongolia (BOIM), 653
Der Preis fuer Guo Yan ist absolut verrueckt, aber damit nicht genug, der gleiche Klub (Datuhe ist uebrigens ein Kohlenabbau-Konzern) erwarb gleich auch Fan Ying - fuer mehr Geld als den teuersten Spieler der Herren.
Wie immer haben die Spieler selbst nicht viel davon, dass sie so teuer verkauft wurden. Sie bekommen bis zu 128.000 Euro (Welttitel-Gewinner) bzw. 64.000 (andere) Euro pro Jahr. Das restliche Geld geht zu 30% an die den zugehoerigen Provinzverband und zu 70% in den Preisgeld-Kasse der Liga.
Geändert von henrypijames (18.03.2010 um 12:08 Uhr)
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