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Werden Relegationsspiele im Bezirk Ulm stattfinden?
Wie schon in manchen Threads angedeutet wurde, stehen die Relegationsspiele, einschließlich für diese laufende Runde auf der Kippe. Anstoß bzw. Information gab die TTJ vom 24.02.2010:
"Relegationsspiele im Tischtennis sind vom Verbandsausschuss in seiner Sitzung in Laupheim abgelehnt worden".
Weiter heißt es:
Die Entscheidung des Verbandsausschusses hat direkte Auswirkungen auf die Auf- und Abstiegsregelung einiger Bezirke, die bereits in Eigenregie Vorstöße in Sachen Relegation unternommen haben. An die Ablehnung haben sich die Bezirke zu halten.
TTVWH Stuttgart, Michael Stark, Rainer Franke und Frank Tartsch.
Der Bezirk Alb-Bodensee gab bereits dazu Stellung ab. Dort heißt es
Stellungnahme des Bezirksausschusses zur Relegation
Wie ihr im TTJ und im Forum bereits lesen konntet stellt der Verband die Relegation in den Bezirken in Frage. Wir im Bezirksausschuss haben daraufhin intensiv darüber
diskutiert wie wir uns nun verhalten sollen. Wir kamen zu folgendem Schluss
Der Bezirksausschuss ist für die Durchführung der Relegation.
Begründung:
Als wir uns mit dem Thema Relegation beschäftigten haben bereits 4 Bezirke über
mehrere Jahre eine Relegation durchgeführt, und dies war auch allen bekannt.
Nachdem die Basis der Relegation positiv gegenüberstand wollte auch der Verband
die Relegation in den Verbandsspielklassen einführen. Für diesen Antrag gab es aber auf dem Verbandssausschuss keine Mehrheit. Wohlgemerkt für Verbandsspielklassen. Da in diesem Antrag im letzten Satz steht, dass den Bezirken die Regelung freisteht, ist der Verband nun der Meinung das die Relegation auch in den Bezirken nicht rechtens ist und die WO dieses auch nicht hergibt. Durch diesen Artikel im TTJ der eine Interpretation der WO darstellt sind nun natürlich
überall in den Bezirken Unsicherheiten entstanden. Wir sehen uns aber durch die WO Punkt 18 "Meisterschaft, Auf- und Abstieg" unseren Vereinen verpflichtet, da Auf- und Abstieg vor der Runde verbindlich geregelt sein muss, und auf dem Bezirkstag einstimmig die Einführung der Relegation beschlossen wurde.
Man muss auch sagen das die WO in diesem Fall unterschiedlich interpretiert werden kann. In Falle eines Protestes ist der Ausgang vor dem Schiedsgericht offen.
Es ist also momentan eine unsichere Rechtslage.
Vereinen die mit unserer Entscheidung nicht einverstanden sind stehen natürlich die
Wege der Sportgerichtsbarkeit offen. Der formal richtige Weg dafür ist Einspruch beim Ressortleiter Mannschaftssport, der für die Relegation in unserem Bezirk verantwortlich ist.
Bei Ablehnung anrufen des Schiedsgerichtes. Bei negativem Bescheid würde
wahrscheinlich die Relegation als nicht gespielt gelten. Diese Entscheidung wird beim durchlauf aller Instanzen nicht vor Ende Juni fallen. Ich hoffe wir haben nun umfassend aufgeklärt und hoffen auf ein sportliches beenden
dieser Spielrunde.
Schön wäre es, wenn es bei uns auch Auskunft darüber geben würde, ob wenigstens der Bezirk hinter uns steht? Die Sitzung sollte ja angeblich letztes Wochenende stattfinden. Weiß jemand was genaueres?
Gruß
Stefan
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