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Ich bleib dabei: Das sind Eintagsfliegen.
Shetinin hat EIN Riesenspiel gegen Rossi im Mannschaftsfinale gewonnen. Im Doppelfinale hat er meiner Erinnerung viel davon profitiert, daß Chen Weixing ein sehr guter Angreifer ist. Mehr wird man aber m. E. vom Weissrussen nicht mehr hören. Vielleicht hier und da in der BL bzw. in einem anderen Wettbewerb mal ein Überaschungserfolg, aber nichts kontinuierliches.
Zu einem großen Titel bzw. zu einer Chancengleichheit zwischen Angriff und Abwehr wird es nicht kommen. Der koreanische Finalteilnehmer ( Namen waren noch nie meine Stärke ) war sicherlich kein richtiger Abwehrspieler, wie auch Werner Schlager zugab ( nachzulesen in der aktuellen dtts-Zeitschrift ). Als haupsächlich Abwehr spielender Akteur wäre er niemals so weit gewonnen. Wie ich gelesen habe, verdankt er seine Siege u. a. gegen Kreanga gerade seinem starken VH-Angriff.
Lange Noppen und Anti ( sog. "Material" ) sind schon deswegen rein strukturell im Nachteil, weil man damit hauptsächlich darauf angewiesen ist, was der Gegner macht. Nur wenn er mit Effet spielt, kann ich den Schnittumkehreffekt der langen Noppe nutzen. Damit machen Noppen den Spieler von den Aktionen des Gegners abhängig. Sie behindern einen bei der Spielgestaltung.
Bei kurzen Noppen sieht das natürlich anders aus.
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Gazelle 2.0
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