Zitat:
Zitat von klugscheisser
so war das auch nicht gemeint. Aber (fast) alle Kinder, je jünger je besser, haben ein "angeborenes Talent", neue Bewegungsabläufe auch ohne gr0ße Anleitung zu erlernen. Laufen, Skilaufen, Skaten ... all das fällt vielen Kindern fast von alleine in den Schoß. Klar muss das bei TT durch gezieltes Training begleitet und gelenkt werden, aber die Grundlagen dafür bringen die schon mit.
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Worauf ich hinaus wollte: Während das Laufen lernen in der motorischen Ontogenese (Entwicklung) des Kindes verankert ist, ist das Tischtennis natürlich nicht.
Also müssen wir als Trainer, und ich glaube genau das meinst Du auch, den Rahmen setzen. Die Kunst ist es hierbei den Rahmen nicht zu eng zu setzen und nicht zu weit, damit man immer noch ein Ziel erreicht.
Deine Beschreibungen aus der Praxis zeigen das gut auf. Selbstverständlich verändert sich der Rahmen der Ausbildung des Spielers immer mehr und wird tt-spezifischer.
@Threadersteller: Überlege einmal womit haben Anfänger Probleme? Die Trefferfläche (andere Tischhälfte) scheint zu klein, die eigene Tischhälfte groß, das Sportgerät (Ball) ist schnell und nicht berechenbar, das Schlagen mit einem Schläger ist ungewohnt... um den Anfänger jetzt zum TT zu bringen, gilt es zunächst einmal diese Parameter für ihn zu vereinfachen. Das mit den Luftballons ist schon ein gutes Beispiel. Man kann aber auch den Ball vergrößern und den Spieler mit der Hand über Banden spielen lassen (TT-Tennis), so dass sich erst einmal ein Gefühl für einen Rückschlagsport entwickelt.