Zum
Spielplan: Ich habe vor der Saison wirklich alles getan um den Spielplan ausgeglichen zu gestalten. Angesichts der teils irrwitzigen Terminwünsche ist der jetzige Spielplan das Beste, was man erreichen konnte. Bei uns lagen die Teams fast immer gleich auf was die Anzahl der absolvierten Spiele angeht. In anderen Ligen geht es da gerne mal um vier oder fünf Partien auseinander (siehe z.B.
hier bei Langweid und Memmenhausen oder
hier bei Aichach ggü. Ottmarshausen). Die beiden spät im April stattfindenen Ansetzungen ließen sich beim besten Willen nicht vermeiden. Ich kann kein Spiel willkürlich zwangsverlegen, nur damit der letzte Spieltag (wie in der Fussballbundesliga) gleichzeitig gespielt werden kann. Die Spielpläne sind wirklich ein leidiges Thema, aber zu 95% liegt die Schuld bei den Vereinen, die für jede Geburtstagsfeier, für jeden Jahrestag, für ausgedehnte Urlaube und sonstige Alltäglichkeiten zum Teil 5-6
eigentlich reguläre Spielwochen blockieren (auch wenn nur ein Spieler fehlen würde). Wieviel eigentlich möglich wäre, sieht man schnell wenn Partien verlegt werden sollen. Auf einmal zaubert da so mancher Verein 3-4 eigentlich als Sperrwunsch eingetragende Termine hervor.
Zum
ersatzgeschwächten Antreten: Natürlich tritt kein Verein absichtlich mit einer Notmannschaft an. Aber eines ist mir im Laufe der Jahre doch aufgefallen: Sobald die Entscheidung gefallen ist (sei es im Auf- oder im Abstiegskampf) ist das Bemühen, eine schlagkräftige Truppe aufzubieten, nicht mehr sehr ausgeprägt. So war es letztes Jahr z.B. beim
TSV Königsbrunn, der seine insgesamt vier Gegenpunkte erst in den letzten drei Partien kassierte. Damals wurde auch recht rege diskutiert. Bei bereits abgestiegenen Teams ist es oft noch viel eklatanter. Da habe ich schon Mannschaften mit sechs (!) Ersatzleuten antreten sehen. Ohne die genauen Hintergründe zu kennen, möchte ich niemand angreifen. Aber ganz allgemein kann man schon sagen, dass die Sportlichkeit nicht immer ganz bis zum Saisonende hochgehalten wird.