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AW: Bilanz-Punktesystem
Die von Dir geschilderten Fälle sehen so aus:
Spieler 1 hat zwar relativ viele Spiele gemacht, spielte aber deutlich positiv. dadurch rutscht seine LPZ durch zwei Niederlagen stärker,
die beiden weiteren Spieler hatten vorher schon eine klar negative Bilanz und eine entsprechend niedrige LPZ. Verlieren diese nun weitere Spiele entspricht dies mehr oder weniger der Erwartung und die LPZ ändert sich nicht so stark, wie bei jemandem der schon vieles gewonnen hat.
Und da rede ich mir wirklich den Mund fusslig - es wird nicht ein einziges Spiel dazuaddiert oder so, sondern es wird ein neues Verhältnis gebildet. Kuder hat die ganze Saison die gleiche LPZ, er hat von Anfang alles gewonnen, ein weiterer Sieg verbessert sie nicht, sondern stabilisiert sie nur. Je mehr Spiele er gewonnen hat, umso weniger Änderung ergibt sich durch ein in Zukunft verlorenes. Jemand der alles verliert, hat auch die ganze Zeit die gleiche LPZ und wird durch Niederlagen LPZ-mäßig nicht bestraft, da er schon die rechnerisch niedrigste Zahl hat. Dazwischen gibt es die genannten Abstufungen (siehe andere Beiträge).
Also nochmal zum hinter die Ohren schreiben: je niedriger die Zahl der gespielten Einzel, umso empfindlicher reagiert die LPZ auf Ereignisse, die nicht dem "Trend" der bisherigen Bilanz entsprechen. Gewinnt man viel, trifft einen eine Niederlage stärker, als wenn man sowieso alles verliert usw.
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