Ohne das hier irgendwer eine umfassende Statistik vorlegt, die belegen würde, dass Spieler, die zuvor mit GLN gespielt haben und nach dem Verbot Leistungsmäßig abgefallen sind, weil sie sich dran gehalten haben, würdest du das eh nicht anerkennen. Ist also müßig mit dir darüber zu diskutieren, denn diese Statistik gibt es nicht
Ich werde es auch nicht anerkennen - denn es gibt Spieler die früher mit GLN gespielt haben und nach den Verbot:
- gleich gut spielen
- besser spielen
- schlechter spielen
also wird zu jeder Belaggattung zu treffen!!!
Das GLN viel Einfluss auf den Spielverlauf zu Gunsten des GLN-Spielers nehmen, solltest du aber zumindest akzeptieren können. Wenn das nicht so wäre, würde den Dingern auch keiner nachweinen.
Es stimmt nicht.
Eines zuerstmal verstehen und dann können wir weiter schauen:
- GLN können NICHT eigene Rotation erzeugen! Ein grosses Nachteil!!!
- GLN können nur eine Schnittumkehr auf die vorhandene Ballrotation zurückgeben!
- die schon vorhandene Ballrotation kommt zum 90% von NI-Beläge.
- heisst NI-Beläge sind verantwortlich für entstandene Rotation.
- für die Fehler dannach sind wiederrum Spieler mit den NI-Belägen verantwortlich, weil sie das Ganze initiert haben ohne ausreichende Technik zu besitzen, den Punkt noch zum Ende zu spielen.
Beweis: besseren Spieler passiert es grundsätzlich nicht, dass sie gegen GLN-Spieler verlieren. (Daher gab es kaum GLN in höheren Klassen)!
Sicher kann ich an dieser Stelle auch nur mutmaßen, aber das dürfte der Hauptgrund für ein Verbot der GLN gewesen sein. Ein Ball der von einer GLN gespielt wird, führt oft zu direkten Fehlern beim Rückschlag. Das kann nur den Schluss zulassen, dass GLN-Beläge
unberechenbare Ballflüge zumindest begünstigen. Aus diesem oder einem sehr ähnlichen Grund haben sich die dafür zuständigen Gremien wahrscheinlich entschieden die Dinger zu verbieten. Aus meiner unmaßgeblichen Sicht eine nachvollziehbare und im Sinne des Sports richtige Entscheidung.
Es gibt keine unberechenbare Ballflüge!
Es gibt auch keine unberechenbare Ballrotation!
Das ist sehr individuell. Der Eine sieht es und versteht es, der Andere nicht.
Ein einfaches Prinzip!
Es steht jedem frei sich in den dafür zuständigen Gremien hochzudienen und an solchen Entscheidungen mitzuwirken. Genauso wie es jeden frei steht eine eigenen Sportart ins Leben zu rufen. Freestyle-TT z.B., in dem dann alles erdenkliche Material erlaubt ist.
Das es auch nach meinen Beobachtungen leider viele Spieler gibt, die sich nicht an die Regeln halten, in dem sie GLN spielen, oder tunen, oder immer noch frischkleben, kann man nicht den "bösen" Funktionären anlasten. Das liegt ohne "Wenn und Aber" an denen, die sich nicht dran halten. Unerlaubte Einflussnahme auf das Material wird man nicht wirkungsvoll durch Testgeräte ausschließen können. Ist halt wie beim Doping. Ein grade etabliertes Testverfahren wir dann ganz schnell mit der nächsten "Schweinerei" umgangen. Das Argument: "Andere machen es ja auch und warum soll ausgerechnet ich der dumme Ehrliche sein" ist für mich befremdlich.
Über 90% aller Weltklasse-NI-Spieler spielen mit verbotenen Belägen.
Ich würde für lange Sperren, bei Spielern die absichtlich mit nicht zugelassenem Material bescheissen, plädieren.
Also alle sperren?
Die Nachweisbarkeit lässt sich sicher mit ein paar ganz einfachen Mitteln leichter machen.
Ist gerade nicht der Fall.
Jedem Spieler der in einer des Dachverbandes angeschlossenen Meisterschaft/Turnier mitspielen möchte, muss einwilligen, dass bei einem solchen Verdacht der Schläger vom (Ober)Schiedsrichter (oder vom Kapitän der gegnerischen Mannschaft in unteren Klassen, die ohne Schiedsrichter auskommen müssen) nach Beendigung des Spiels einbehalten werden darf, um diesen Schläger von zuständiger Stelle des Verbandes prüfen zu lassen. Nach der Äußerung des Verdachtes, darf dieser Schläger nicht mehr unbeaufsichtigt bleiben. Um sicher zu stellen, dass der Schläger nicht im Nachhinein von den Gegnern (bei Spielen ohne Schiedsrichter) manipuliert werden kann, wird dieser nach Beendigung des Spiels in einem dafür geeigneten Behälter unter Aufsicht des Besitzers, so wie beider Kapitäne gesteckt und mit einem durchnummerierten Aufkleber (bereitgestellt durch den zuständigen Verband), der von diesen Personen mit Unterschrift und Datum gekennzeichnet wird versehen. Bei Bestätigung des Verdachtes, wird der Spieler für die Zeit X gesperrt und muss auch die Kosten für die Prüfung tragen. Bei Nichtbestätigung gehen die Kosten zu Lasten des Verbandes bzw der gegnerischen Mannschaft. Es muss sichergestellt werden, dass der Schläger bis zum Tag X an den Besitzer zurückgegeben werden kann.
Schon die abschreckende Wirkung dürfte dazu führen, dass sich jeder Spieler drei mal überlegt, ob er mit nicht zugelassenem Material spielt.