Hoi Dox
Die Bedingungen sind glaube ich andersrum:
Im Idealfall lernt man anfangs mit einem ALL-Holz und Klassikern die jeweiligen Schlagtechniken. Die Qualität der Bälle, die dabei herauskommen sind erstmal relativ irrelevant, weil das Augenmerk auf den technischen Fertigkeiten des Spielers liegt.
Und obwohl dieser Prozess genaugenommen niemals endet, werden dann irgendwann im Laufe der Ausbildung weitere Kriterien dazukommen:
Schlaghärte, Rotation, oder wie der Chef anspricht, die Übergangsphase zum nächsten Schlag verkürzt usw.
Jetzt beginnt auch das Material mit dem Spieler zu wachsen.
Es ist ja nicht so, als könnten sie keinen langsamen, rotationsorientierten Topspin auf US spielen. Sie wollen es ganz einfach nicht! Der wird trocken eingeblockt und das war´s dann schon wieder mit dem Punkt
Auch wenn viele ihr Spiel über Schlaghärte definieren, sind sie nicht aufgrund ihres Materials dazu bestimmt, sie suchen sich das ganz einfach selber aus.
So gesehen ist Timo Boll der lebende Beweis gegen die Theorie.
Ein technisch gut ausgebildeter Spieler hat die Wahl.
Gruß HoLy...