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Zitat von Meurich
Hallo,
ich (2. Bezirksliga vorne) habe, so vermute ich, ein Kopfproblem beim Tischtennisspielen. Wenn ich zu Beginn eines Trainings Vorhandkontern soll, kann ich es nicht (Rückhandkontern geht auch am Anfang). Jeder Freizeitspieler und Schwimmbadspieler kontert besser. Ich mache dann immer eine Bewegung von unten nach oben (dem Topsin ähnlich), da ich Angst habe den Ball ins Netz zu schlagen. Das resultiert natürlich darin, dass der Ball häufig ins Aus geht. Dadurch werde ich dann immer unsicherer und schlage vorsichtiger und das Vorhandkontern (und mein Selbstvertrauen) wird immer schlechter. Besonders schlecht ist es, wenn ich mit einem Fremden spiele, der nichts von meinem Problem weiß. Das total Absurde ist, dass ich nach einer Stunde Training mit einer ganz normalen Bewegung Kontern kann. Ich vermute es liegt an meinem Kopf. Seht Ihr das auch so??? Und was kann ich tun???
Ein weiteres Problem habe ich bei Turnieren. Meistens ist die Halle bei einem Turnier voll und man kann sich nur kurz einspielen. Bei dem kurzen Einspielen tritt dann das oben geschilderte Vorhandkonterproblem auf und bessert sich auch in der kurzen Einspielzeit nicht. Das verunsichtert mich total und die Sicherheit bei den anderen Schlägen ist auch weg. Beim ersten Spiel bin ich dann total eisig und treffe meist keinen Ball. Ich bin dann so verunsicht, dass ich keinen normalen (kurzen) Aufschlag kann und spiele unterirdisch. Wenn ich dann mal ein wenig reinkomme ins Spiel, ist das Spiel fast schon am Ende. Dann folgt auf den Turnieren meist eine etwas längere Pause bis zum nächsten Spiel und wenn ich dann aufgerufen werde und gehe an die Platte komme ich mir vor, als hätte ich den ganzen Tag noch keinen Schläger in der Hand gehabt.
Wenn ich aber die Gruppe oder zwei/drei Runden überstanden habe und ein wenig Selbstvertrauen bekommen habe geht es.
Was kann ich tun???
Gruß meurich
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Hallo, glaube eine Lösung zu kennen.: Dein Problem ist nicht das Du nicht Vorhandkontern kannst sondern das Du denkst du kannst es nicht weil Du mal irgenwie zu diesem Problem gekommen bist weis der Geier wie. Du denkst Du kannst es nicht und..... Du kannst es wirklich nicht . Das nennt man eine " sich selbst erfüllende Prophezeiung " So . Im Prinzip hast Du Angst vor dem Vorhandkontern bzw. vor den Fehlern die du machst und konterst deshalb nicht richtig sondern verhalten, verkrampft... Mit der Zeit wird es besser sagst Du.: Warum.: Wenn Du eine Weile spielst kannst Du dich nicht mehr richtig auf Deine Angst konzentrieren ... das Spielen lenkt dich ab

Lustig ist aber so. Wie nun dagegen vorgehen ? Ich kenne selbst das Problem vielleicht nicht ganz so krass aber die Aufregung... einfache Fehler... ärgern... und noch schlechter spielen. Ich habe mir angewöhnt vor wichtigen Spielen etwas zu joggen mich somit ordentlich aufzuwärmen, was außerdem den positiven Nebeneffekt hat das Du auch dein Gehirn fit machst da der Körper bei Ausdauersport Endorphine produziert die wie ein natürlicher Stress,- Angst-hemmer funktionieren. Dies ist auch der Grund warum man sich nach Ausdauersport besser fühlt...( Runners High ) ich denke du verstehst ? Natürlich das Ganze moderat, und deinem Fintnesszustand angepasst. Probiers vielleicht hilfts

Gruß camino