Das war ein verdammt schweres Stück Arbeit. Gerthe irgendwie in der Rückrunde in Topform. Roland II allerdings mit einer sehr ausgeglichen besetzten Mannschaft auch ganz gut drauf. Kommt dann auch mit 2:1 Siegen aus den Doppeln (nur Erhardt und Friebe verlieren im fünften) Chroscinski und Langbein knapp im fünften gewonnen, Rieke und Kriegel super drauf und bis auf einen Satz glatt durchmarschiert. Diese Führung sollte dann auch nicht mehr abgegeben werden. Erhardt verliert oben im fünften in der Verlängerung in einem Geduldsspiel sondergleichen, Chrosci gewinnt. In der Mitte verliert Friebe gegen den blendend aufgelegten und nicht umsonst mit einer super Bilanz dastehenden Ch. Zillich, Langbein gewinnt deutlich. Unten werden auch die Punkte geteilt: Kriegel verliert deutlich, Rieke bis auf den dritten Satz gewinnt deutlich und klar. Damit also die erste Runde beendet und alles dreht sich noch einmal. Dieses Mal verliert Chrosci und Erhardt gewinnt. Langbein steht gegen Zillich auf verlorenem Posten. Und dann der Schreck: beim Stand von 9:9 im ersten Satz springt Andreas Friebe die Kniescheibe raus und alle denken: da geht leider gar nichts mehr. Aber falsch gedacht: Kniescheibe wieder drin, Bandage ans Knie und trozt des Rates der Mitspieler nicht seine Gesundheit auf Spiel zu setzen gewinnt er das Ding doch glatt...; unten dann ebenfalls umgekehrte Vorzeichen: Rieke beginnt gut und überlegt, lässt sich dann aber wohl irgendwie irritieren

und verliert das Spiel. Kriegel liegt auch schon 0:2 hinten und gewinnt den dritten irgendwie zu 9 um dann noch das Spiel zu drehen und Rauxel wieder in Führung zu bringen. Abschussdoppel war dann Gott sei Dank ne klare Angelegenheit: Chrosci und Langbein souvären mit 3:0 Sätzen gegen einen starken Gegner. Damit war nach vierstündiger Spielzeit der Drops gelutscht und die Roländer feierten den verdienten, erkämpften und verdammt knappen Sieg noch ordentlich... Respekt aber noch an die Gerther die drei Spieler in Ihren Reihen hatten die jeweils 2:0 gespielt haben. Letztendlich hat aber die Doppelstärke der Roländer und ihr ausgeglichenes Mannschaftsgefüge den entscheidenden Ausschlag gegeben.