Zitat:
Zitat von Jaskula
Nun, die Meinung, dass die Bayern in vielen Fällen Spieler nicht einkaufen, sondern wegkaufen ist ja wohl nicht ganz weit hergeholt und weit verbreitet.
Ich war selbst früher Bayern-Fan, in Zeiten von Maier - Beckenbauer - Breitner - Müller, schwer vermeidbar. Insofern weiß ich auch, dass die heute herausragende Position im Deutschen Fussball ja nicht von ungefähr kommt. Sportlich und auch vom Management her einfach erarbeitet und verdient.
Die Liste der Spieler, die sich bei den Bayern nicht durchsetzen konnten und dann auf der Bank oder sogar der Tribüne versauerten, ist schon recht lang. Es ist nur m.E. falsch, dies darauf zu reduzieren, dass es den Bayern um die Schwächung potentieller Gegner geht. In dieses Schema passen nämlich weder Podolski noch Schlaudraff noch Baumjohann, selbst Gomez und Olic würde ich da nicht so einordnen, dass der abgebende Verein geschwächt werden sollte. Man weiß halt vorher nie, wer letztlich den Durchbruch schafft. Spieler wie Tarnat oder Fink hatte damals auch niemand auf der Rechnung.
Und man darf auch nicht vergessen, dass die Bayern immer wieder Eigengewächse hervorbringen wie Kroos, Schweinsteiger, Lell, Ottl, Badstuber ...
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Ist zwar alles schön und gut und auch richtig, aber hat mit dem eigentlichen Thema recht wenig zu tun...
Ne, war nur Spaß. Du hast ja hinsichtlich der Einkaufspolitik recht, aber einerseits braucht auch ein FC Bayern immer gute "Ergänzungsspieler" (die zusätzliche Schwächung der Kontrahenten ist dann der positive Nebeneffekt), andererseits KÖNNTE es im Einzelfall auch am Spieler selbst liegen, daß er sich in München nicht durchsetzen kann..