Zitat:
Zitat von Wohlfühlbacher
Eine gute PR-Agentur würde den Job des Imagewandels in der Öffentlichkeit sicher gerne übernehmen. Unternehmen wie Aldi oder Samsung, um nur zwei Beispiele zu nennen, haben das ja auch geschafft. Das kostet natürlich ne Menge Geld, das aktuell nicht da ist.
Angenommen ein Top-Agentur würde ein schlüssiges Konzept auf tischtennis.de vorstellen und angenommen, der DTTB würde einen einmaligen "Image-Euro" als finanziellen Beitrag für diese Aktion von jedem Vereinsmitglied erbitten, gesammelt von den Abteilungsleitern, überwiesen auf ein spezielles "Tischtennis Image-Konto" des DTTB, wieviel wärt ihr denn bereit, zu geben: 1 EUR, 2 oder 5 EUR?
Ich sag´s euch: NIX!
So sieht´s aus...
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Seit Jahrzehnten treffe ich in TT-externen Kreisen auf geballtes Unwissen über unsere Sportart. Solches kommt von Desinteresse. Aber ich finde das eigentlich nicht halb so dramatisch, gibt es doch schon Massen an TT-Spielern in Vereinen die so gut wie keine Ahnung von Ihrem Sport haben. Da muss man sich nur mal mit Spielern aus den Kreisligen (vielen !) unterhalten über Beläge und Hölzer, oder gar über die Schlagtechniken, Trainingsmethodiken. Null Schimmer die Jungs (und bei den Mädels ists nicht besser) Gings um die Briefmarkensammlung würde mehr Sorgfalt angewandt werden. TT hat nen Ruf, TT wird in der Garage und im Keller, im Sommer auf der Terrasse gespielt, ds ist wie Minigolf, wenn man grad am Sonntagnachmittag nicht so recht weiß wie man seine Zeit verbringen soll, spielt man halt ne Runde PingPong. Das ändert auch eine PR-Firma nicht signifikant, auch nicht dem Einsatz von noch so viel Kapital, man stelle sich vor im Briefkasten läge eine Flyer der versucht uns zu präsentieren, das ginge schief.
Was dem Sport fehlt sind Figuren, Figuren wie ein Boris Becker, das ist ein Rosskopf nicht und ein Boll ebensowenig. Wie soll man ein Kind begeistern für Timo Boll, der ja sicher ein netter Kerl ist, aber irgendwie so langweilig wie ein Sonntagnachmittagspaziergang im Stadtpark. Wir bräuchten jemanden der mal dem Gegner ein Ohr abbeisst wie Tyson, oder einen echten Typen wie Effenberg, oder ne Weltmeisterin die schön ist wie die Sünde. Das würde mehr bewirken wie jede Marketingstrategie, die alleine schon deshalb ins Leere liefe weil nichts da ist was man vermarkten könnte.
Es passiert nichts spektakuläres, nix aufregendes, nix was im Gedächtnis bleibt. letztlich nichts was die BILD dazu bewegen würde sich der Sache anzunehmen.
Wollen wir mal ehrlich sein, ließet ihr euch von einem Flyer begeistern für, sagen wir, Eisstockschiessen ???
So nen ähnlichen Stellenwert geniessen wir nämlich in der Bevölkerung.