Einzelnen Beitrag anzeigen
  #28  
Alt 11.04.2010, 16:38
Benutzerbild von aleol
aleol aleol ist offline
resignierter Besucher
Foren-Stammgast 4000
 
Registriert seit: 28.03.2000
Ort: Oldenburg (wohnen)/ Hude (spielen)
Alter: 51
Beiträge: 4.895
aleol ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Spiegel Online Artikel über Rosskopfs Rückzug aus dem aktiven Sport

Hier wird teilweise so getan, als hätte sich der Autor irgendwelche Dinge ausgedacht.
Roßkopf´s Alter ist Fakt.
Der Bewegungsradius im TT ist beim allergrößten Teil der Spieler, auch im Spitzensport, verhältnissmäßig klein im Vergleich zu vielen anderen Sportarten, auch das ist Fakt.
Klar, Reflexe werden auch im Alter schlechter, "die können auch im besseren Mannesalter noch ausreichend sein", klingt für mich auch nicht so, als würde der Autor das bestreiten.
In dem Artikel geht es darum, dass Roßkopf so lange im der Spitze war, die Hinweise auf Waldner, Wosik, Lieck sollen zeigen, dass dies im Tischtennis häufiger vorkommt als in vielen anderen Sportarten.
Ist wohl auch kaum zu bestreiten, im Breitensport sowiso, aber auch im Spitzensport, wie viele Beispiele zeigen.
He Zhiwen 1962, Persson 1966, man schaue auch nur mal in die 2. Liga: Wang Yansheng 1961, Mulid Kushov 1968, Mirolsav Bindatsch 1962, Vladislav Broda 1964, Boris Rosenberg 1962, Georg Böhm 1962, Andreas Fejer-Konnerth 1964, Chen Zhibin 1962, Henk van Spaje 1964, Miro Broda, 1964,Wilfried Lieck, wurde zumindest im Vorfeld für die 2. Liga angekündig, hat immerhin auch schon zwei Spiele gewonnen, 1945, Milan Orlovski 1952, Jindrich Pansky 1960, Martin Pytlik 1968, Jürgen Hegenbarth 1968, Matthias Blum 1962, Wan Guohui 1963, Andras Podpinka 1968, Tomas Demek 1965, HansJürgen Fischer 1966.
In welcher anderen Sportart gibt es so etwas noch ? Oder wollen wir die 2. Liga nicht mehr als Spitzensport bezeichnen ? Das allerdings fände ich deutlich schlimmer für eine Sportart, wenn die zweithöchste Klasse schon von den selber Aktiven schon zum Breitensport gezählt würde, wie groß wäre das Geschrei, würde das ein Journalist behaupten ?

Vielleicht hat der Autor hier keinen Webetext für TT geschrieben, das allerdings sollte man auch nicht von ihm verlangen, vielmehr ging es um Aspekte und Fakten im Zusammenhang mit Roßkopfs langer Karriere, die für die Leser außerhaöb des TT interessant sind, und das ist ihm, finde ich, durchaus gelungen.
Im übrigen finde ich es gar nicht so schlimm, dass es im TT möglich ist, lange an der Spitze zu bleiben, gerade wenn man Typen fordert - wer nach fünf Jahren wieder von Bildfläche verschwindet, kann auch nicht viel für die Sportart tun.
Mit Zitat antworten