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AW: Spiegel Online Artikel über Rosskopfs Rückzug aus dem aktiven Sport
ICh fand den Artikel eigentlich ganz gut, und inhaltlich (mal von den "Reflexen" abgesehen, aber die Fehlbenutzung dieses Begriffs ist ja praktisch schon Usus und hätte eigentlich nicht dem Journalisten, sondern dem Lektor auffallen sollen...) lag er nicht daneben.
Bewegungsradius ist nunmal nicht so gigantisch.
BEi mir hat der Artikel jedenfalls nciht den EIndruck erweckt, es handle sich um eine REntnersportart - und sicher bei 99% der neutralen Leserschaft ebensowenig.
Meiner Ansicht nach interpretiert ihr hier ein wenig zu viel rein, und ich denke, dass dieses dauernde Selbstmitleid hier dem Sport mehr schadet als so ein Artikel auf spiegel-online.
DIe FEinheiten unserer Sportart lassen sich nunmal oft dem "Nicht-Selbst-Spieler" schwer vermitteln - wieso sollte das jetzt durch diesen Artikel gelingen? Umgekehrt: Wie sollte es dieser Artikel (der noch nicht mal falsch ist oder unerträglich schlecht geschrieben ist) schaffen, Tischtennis "schlecht" zu machen?
VErabschiedet euch doch mal von dem Rumgeheule, Tischtennis sei eine Randsportart. Benennt es positiv als "Insidersportart" und haltet euch für einen elitären Kreis. Wer will schon mit so einem SPort anfangen, wo nur Heulsusen rummachen?
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