Zitat:
Zitat von Eddie Vedder
Das Holz nimmt fast keine Feuchtigkeit mehr auf. Das Material ist ja praktisch tot und kann daher nur ganz geringe Mengen noch aufnehmen und speichern kann es die dann sowieso nicht.
Ist eine gute Sache, weil das Holz sich dadurch im Laufe der Zeit nicht verändert und seine Spieleigenschaften behält. Außerdem verzieht es sich nicht.
Wartet erst mal ab, wie sich die Dinger spielen, bevor ihr hier schon Vermutungen wie "die spielen sich sowieso wie alle anderen Hölzer auch" postet. Ihr werdet überrascht sein, wie gut diese mit Hitze bearbeiteten Hölzer zu spielen sind!
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Die erste Aussage ist mal schlicht falsch. Bei der Holztrockung im Vakuum-Niedertemperaturofen, um die es sich hier handelt (eine Trocknungsbehandlung bei 200 Grad als "Brennen" zu bezeichnen, ist bei Lichte betrachtet, einfach lächerlich) handelt es sich um ein ganz übliches Trocknungsverfahren - es geht einfach schneller als eine Freilufttrocknung oder Konvektionstrocknung.
Ich halte es für gut möglich, dass dieses Trocknungsverfahren im Schlägerholzbau schon ewig angewendet wird, und man das jetzt eben als aktuellen Marketinggag ausgräbt.
Und das Holz nimmt natürlich Feuchte auf. Dies ist eine der klassischen Holzeigenschaften, dass es nunmal immer den Zustand der Gleichgewichtsfeuchte anstrebt - ansonsten würde es rissig, wellig, verformt sich...
Daher meine Aussage: Die Hölzer werden sich spielen wie andere auch (gleicher Aufbau vorausgesetzt).
Ich interessiere mich aber auch beispielsweise für das Joola Flame Off, da dies einen Kiri-Kern und ein Hinoki-Deckfurnier aufweist - nicht aufgrund des ahc so innovativen "BurnTec"-Verfahrens. Nur wüsste ich gerne noch, um was es sich bei "Awan" handelt...