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Alt 13.04.2010, 08:42
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AW: JES (Jugendersatz) Reglung lockern

Zitat:
Zitat von Deichchaot Beitrag anzeigen
Ich befürchte, es wird einige Vereine geben, die einen Jugendlichen sozusagen als "Strohmann" in der Herrenmannschaft aufstellen und die dann nur aufpassen, das der dann nicht im Verlauf der Runde zu Reserverspieler wird.

Andersrum genauso. Ich denke, das auch einige Vereine, die spielstarke Jugendliche haben, die nun doch für eine Jugendmannschaft melden für die sie eigentlich viel zu stark sind und so das ganze verzerren.

Und das könnte alles legal sein.

Ich hoffe nur, das das dann so wenig Vereine wie möglich machen oder das es da Einschränkungen gibt.

Beispiel: Jugendlicher spielt BL Jungen, darf bei den Herren nicht unterhalb der 1.KK spielen oder wie auch immer.
Grundsätzlich gilt nach dieser Regeländerung, dass Jugendliche, die im Herrenbereich mithalten können, als Stammspieler in den Herrenmannschaften aufgestellt werden können. Hier kommt es eben sehr darauf an, wie verantwortungsbewusst die Vereine mit dieser "Vorfahrtsregel für die Jugend" umgehen. Klar ist, dass Vereine mit guter Jugendarbeit hier bevorteilt sind - hierdurch werden allgemein starke Anreize für Vereine geschaffen, ihre Bemühungen in der Jugendarbeit zu intensivieren, denn nunmehr zahlt sich eine gute Jugendarbeit unmittelbar auch im Erwachsenenspielbetrieb aus. Ein weiteres kommt hinzu: Jugendliche in Vereinen mit guter Jugendarbeit und mäßigen Herren können nun sukzessive in den Herrenspielbetrieb hineinwachsen und mit "ihren" Herrenmannschaften sportlich aufsteigen. Früher musste man seinen Talenten frühzeitig einen Wechsel ans Herz legen, heute haben sie es stärker und häufiger als je zuvor selbst in der Hand, mit "ihrem" Verein "groß" zu werden. Nur müssen natürlich die etablierten Herren generell noch viel dazu lernen, denn ihnen wird viel abverlangt werden, wenn sich in ihren Mannschaften auf einmal ganze "Kindergärten" befinden, die lieber Cola light trinken als einen "Kasten leer machen" und nach dem Spiel schleunigst nach Hause müssen, damit sie bald ins Bett kommen. Das Sozialverhalten einiger erwachsener Spieler steht hier also vor großen Herausforderungen

Allerdings darf man bei der ganzen Geschichte die Vorbehalte der Eltern nicht unterschätzen. Viele Eltern werden da ihr Veto einlegen, zum einen wegen der Doppelbelastung, zum anderen wegen der Anschlagzeiten der Spiele. Die Vereine werden also viel Überzeugungsarbeit leisten müssen, um die erforderliche Erlaubnis der Eltern zu erhalten....
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