Ich würde die Aussagen von Gert Adolphi nicht überinterpretieren. Gert spielt in der 1. Mannschaft eines Vereines in der Kreisklasse B2. Diese Mannschaft hat schon mal Rheinland-Pfalz Liga gespielt und eine sehr gute Jugendarbeit geleistet. Unser Verein bedient sich dort auch gerne. Das Problem denke ich sieht er eher darin: Wie bringe ich Kinder und Jugendliche dazu Tischtennis zu spielen und „dabei“ zu bleiben ?
1. Ich denke dass immer weniger Kinder ein immer größeres Angebot an Sportarten oder sportlichen Freizeitaktivitäten haben.
2. Heute spiele ich Tischtennis, weil es einer der wenigen Sportarten ist, in der man bis über die 60 hinaus noch Topleistungen bringen kann und wegen der Geselligkeit (Bier trinken, Schnitzel essen). Das ist aber für viele Jugendliche (wenig Geld, Freitagabendspiele (Freunde gehen in die Kneipe, Disco etc.) nicht so interessant.
Gerade wenn ein Verein wenig Mannschaften hat versucht man vieles um die Jugendlichen bei der Stange zu halten. Mir persönlich sind auch die tischtennisbegeisterten Jugendlichen lieber, die sich durchbeißen können und deshalb auch dabei bleiben.
Nur mein Verein hat je 5 Damen und Herren Mannschaften und ist nicht auf jeden Spieler angewiesen. Deshalb kann ich Gert schon ein bisschen verstehen der um jeden Spieler kämpft.
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