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Alt 17.06.2003, 13:48
hwk hwk ist offline
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Re: Jetzt mal zu den Jugendlichen

Natürlich ist die erstmalige Begegnung mit einem sog. "Materialspieler" für einen Jugendlichen zunächst ein Schock, aber deswegen gleich aufhören? Glaub' ich nicht. Viel eher scheint mir Folgendes von Bedeutung zu sein:
Zitat:
Original geschrieben von Nacki
Ein Vereinswechsel ist außerdem ein Bruch, wie auch der Übergang von Jugend- zur Erwachsenenklasse ein Bruch ist.
Jugendspieler leben doch oftmals in einem geschützten Biotop. Der Betreuer kümmert sich um alles, die Spiele immer unter Gleichaltrigen, die meisten spielen das offene Serve-and-volley-System, die Mannschaftsmitglieder kennen sich, auch außerhalb von TT usw. usw.
Dann die Seniorenmannschaft: Der aktuelle Leistungsstand reicht (noch) nur für die Kreisklasse, Bälle, die früher todsicher waren, kommen nun zurück (auch von NI-Spielern!), die eigenen Kollegen, darf man die schon duzen? Und wenn ja, auch schon richtig anscheißen, wenn sie ein todsicheres Spiel vergeigen? Treffpunktverspätungen kosten plötzlich Geld, verlorene Spiele sowieso und danach geht es anstatt zu Disco mit Schnecken-checken zu Tante Gerti in die "Jägerklause" zu Pils und Schürzenjägern vom Band.
Ist jetzt ein wenig übertrieben, aber der Übertritt in eine andere Welt (hier die der Erwachsenen) ist immer schwierig, wie bspw. der Wechsel von der Schule in die Lehre. Während man sich dort durchbeißen muss, hat TT als Freizeitbeschäftigung halt den Vorteil, dass man sich hierbei den geänderten Verhältnissen verweigern kann, wenn's einem nicht passt. Das ist ein völlig normaler Vorgang und passiert so auch in anderen Sportarten. Dafür nun die armen Noppler (die weiß Gott auch nicht zu meinen Lieblingsgegner gehören) verantwortlich zu machen, ist einigermaßen abstrus.

Was man allerdings als Verein tun sollte ist, die Jugendlichen auf den Wechsel mit all seinen Facetten vorzubereiten.
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