|
AW: 1.Bundesliga Damen: Spielerkarussell 2010/11
@ Frank Schmidt
Ich gebe Ihnen absolut recht, leider ist es nur so, dass man die Vereine nicht zu ihrem Glück zwingen kann.
Ein Zweitligist mit 20 Zuschauern braucht sich letztendlich auch nicht wundern, wenn er für Sponsoren uninteressant ist.
Viele Vereine erkennen leider nicht, dass eigentlich die Zuschauer das A und O sind. Wofür sollte en Sponsor hohe Gelder geben, wenn dann die Spiele mehr oder weniger unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet.
Wie sie aber richtig feststellen, haben die meisten Vereine garkeine große Lust, Mehrarbeit zu investieren um
a) viel Mehr Zuschauer in die Hallen zu locken (Öffentlichkeitsarbeit, Spieltagwerbung etc. ) und
b) den Zuschauern dann auch noch einen attraktiven Spieltag in der Halle zu präsentieren. ( mit Rahmenprogramm, Aktionen, guter Moderation der Spiele, attraktive Präsentation der Spieler/innen, Einbeziehen der Zuschauer ins Geschehen. ) Wo gibt es heute noch / schon ein angemessen attraktives Rahmenprogramm ? Vielleicht noch bei manchem Top-Spiel in der DTTL, aber sonst ?
Die Zuschauer müssen nach einem Spiel aus der Halle gehen und sagen, ... wow ... heute Nachmittag bin ich super unterhalten worden ... da geh ich mal wieder hin und nehm noch meine Freunde und meine Familie mit. Das klappt aber nicht mit:
In die Halle rein ... da ist nichts los nichts geboten ... man sieht schnelle ein emotionsloses Spiel mit emotionslosen Spielern/innen ... und geht wieder nach hause. Fertig. Langweilig.
So lange die Vereine nicht verstehen, dass sie nicht nur in Spielergehälter investieren müssen, wird - wie sie sagen - Tischtennis eine Randsportart bleiben.
Aber beschweren muss man sich nicht darüber ... jedenfalls nicht die "Macher". ( Bzw. die "nicht-Macher")
Geändert von Mawechda Ghandi (23.04.2010 um 09:19 Uhr)
|