Hi !!!
Es hat (zumindest bei mir) auch einiges mit den Rahmenbedingungen zu tun:
So finde ich es klasse, daß TT einen so schnellen Vergleich zwischen Spielern ermöglicht und damit einfach total wettkampforientiert ist (oder zumindest sein kann, wenn man es will). Wenn ich Tennis spiele, dann ist wahrlich nicht jeder Gegner motiviert, wirklich ein Match zu machen - manchmal spielt man sich auch eine Stunde lang nur die Bälle zu. Kein Wunder - ein Match kann ja auch ewig dauern.
Im TT dagegen spielt man eigentlich immer auch um Punkte - ein Match hat eben genau die richtige Dauer, um zwar in absehbarer Zeit spielbar, aber trotzdem nicht belanglos zu sein. An einem Trainingsabend kann man gegen eine ganze Reihe verschiedener Leute spielen und sich so auch in einem neuen Umfeld schnell einordnen.
Dazu halte ich das Liga-System für hervorragend organisiert - es läuft eben ähnlich der Fußball-Bundesliga ab und umfaßt einen Großteil des Jahres. Kein Vergleich zum Tennis mit der lächerlichen Sommerrunde. Damit ist TT auch ein Sport für alle kleinen Hobbystatistiker wie mich, die sich immer auf Einzelbilanzen u.ä. freuen.
Außerdem ist es wirklich ein Sport für den Kopf - ich kenne keinen anderen Sport, der psychisch so belastend sein kann. Und schließlich finde ich es sehr gut, daß es ein Sport ist, bei dem fast alle spielen können und das auch noch in einer Klasse (14jährige Jugendliche vs. 85jährige Routiniers, z.T. Männer gegen Frauen, ...) - wo findet man das sonst schon ???
Ciao
Mr. Material-Ecke
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[Diese Nachricht wurde von Mr. Material-Ecke am 03-05-2000 editiert.]