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Ich finde er problematisch, in Deutschland einen Spieler mit einer Schlägerhaltung auszubilden, von der wir Europäer nicht den blassesten Schimmer haben und die hier keine Tradition hat. Sicher, in der Theorie kann man das Penholderspiel auch in Europa beherrschen, aber die Praxis sieht ja anders aus. Ich denke, daß hier die Erfahrung fehlt, um gute Penholderspieler heranzuziehen. Es fehlen gute Penholderspieler, die Tipps weitergeben können und es fehlen Trainer, die - vor allem im Detail - Erfahrung mit Penholderspiel haben. Sicher, diese Erfahrung kann man sammeln, aber ich weiss nicht, ob man versuchen soll, dies auf Kosten des Kindes zu machen, daß sich DERZEIT ( wie sieht es denn in ein paar Jahren aus? ) fürs Penholderspielen begeistert. Ich will hier das Penholderspielen nicht verteufeln oder abwerten, aber in Europa gibt es im praktischen Alltag sicher nicht die Möglichkeit, einem Penholderspieler dieselben Fördermöglichkeiten zu gewähren wie den Shakehandspielern. Und deswegen geht dieser Versuch ( oder Durchbruch oder wie auch immer ) zu Lasten des Kinds. Oder was würdet ihr sagen, wenn Eure Kids ihre Schnitzel auf einmal mit Stäbchen essen wollten?
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Gazelle 2.0
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