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Alt 30.04.2010, 19:46
Volkmar Volkmar ist offline
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Zitat von crycorner Beitrag anzeigen
Hallo Volkmar
Nein, Intelligenz ist äusserst unzureichend messbar, einfach mal googeln, was die IQ- Tests messen und vor Allem, was sie NICHT messen
Aber sie ist messbar. Jeder Test ist per se unzureichend, deshalb sollte man sich nie auf nur einen Test verlassen.

Zitat:
Zitat von crycorner Beitrag anzeigen
Intelligenz lässt sich bis zu einem gewissen Grad durch Leidenschaft und Fleiss ersetzen. Der größte Experte jedoch ist sowohl intelligent, als auch leidenschaftlich bei der Sache. Aber dann sind wir bei den oberen 2%. Maximal. Und die sind nirgends repräsentativ. Da sich zudem diese 2% noch untereinander so unglaublich massiv unterscheiden (IQ-Differenzen von 100 Punkten)...
Wir reden nicht von den Genies. Soweit es sich um Auswendiglernen handelt, hast Du mit dem Fleiss sicher recht. Wenn es darauf ankommt, das Auswendiggelernte bei kleiner Intelligenz anzuwenden, wird es problematisch.

Zitat:
Zitat von crycorner Beitrag anzeigen
Nicht unbedingt. Bei Berufen mit überdurchschnittlichen Ansprüchen kann man auch Intelligenz durch Leidenschaft kompensieren. Berufe sind zudem komplex und sprechen direkt mehrere Fähigkeiten des Arbeiters an. So kann es zwar sein, dass die Person vielleicht nicht die notwendigen analytischen Fähigkeiten mitbringt, dafür aber kommunikativ sehr stark ist. Oder organisatorisch sehr geschickt. Ist nicht alles im IQ- Test messbar.
Ist im wesentlichen irrelevant. Laberaffen werden irgendwann immer scheitern, weil jeder, der nur ein wenig Grütze im Schädel hat, sehr schnell merkt, dass er einen Phrasendrescher vor sich hat, der von der Sache keine Ahnung hat. Wenn ich jemandem was verkaufen will, brauche ich auch solche Leute. Wenn ich was entwickeln, analysieren oder konstrukiv arbeiten will: Eher nicht.

Zitat:
Zitat von crycorner Beitrag anzeigen
Wo fehlende Intelligenz wirklich auffallen könnte, ist in Bereichen der Wissenschaft und Forschung. NUR: Wer in dem Bereich arbeiten darf, hat bereits vorher einen Doktor- oder Professortitel erworben. Betrug mal ausgenommen, hat er damit bereits grundsätzlich bewiesen, für den Beruf fähig zu sein.
Leider nicht. Ein akademischer Titel sagt leider über Intelligenz nicht unbedingt viel aus abhängig von dem Fach, in dem er erlangt wurde. Die Stories über das Schnellverfahren zum Dr. med. sind Legion. Da kommt es dann schon eher auf Anzahl und Qualität der Veröffentlichungen an, auf die Häufigkeit, mit der jemand von anderen zitiert wird und noch ein paar andere Dinge.

Zitat:
Zitat von crycorner Beitrag anzeigen
Unterschätze nicht die Lebenserfahrung.
Weisheit ist ein Begriff, der auch in der Theologie und in den Religionen definiert wird.
Als alter Sack unterschätze ich die Lebenserfahrung ohnehin nicht. Mit der Weisheit ist das so eine Sache. Irgendwie fehlen da die allgemeingültigen Kriterien.
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