Jetzt sind wir endlich wieder bei einer politischen Diskussion angelangt, zu der ich nur sagen kann, stellt Euch doch selbst zur Wahl.
Ich habe durchaus Respekt vor Politikern, die sich diesen Job antun. Man wird einwenden, die machen das alles nur zur Selbstprofilierung (um wichtig zu sein). - Geschenkt!
Es gibt gute oder weniger gute Vertreter von Berufsgruppen. So ist es auch in der Politik. Keiner kann bestreiten, dass die meisten Politiker mehr Zeit als die Normalsterblichen, die beispielsweise hier im Forum schreiben, für ihren Beruf investieren. Keinem unserer Regierungsmitlglieder (wahrscheinlich sogar nicht unserem Vizekanzler) kann rigide Faulheit attestiert werden. Und einige Minister vermitteln zumindest auch den Eindruck, für das Volk in ihre Berufszeit etwas bewegen zu können. Als Positivbeispiel sei Philipp Rösler genannt. Ob er die richtige Politik vertritt, sei mal dahingestellt. Aber nach vielen erfolglosen Gesundheitsministern scheint er zumindest etwas durchsetzen zu können. Oder der Herr zu Guttenberg. Ob er in der Kunduz-Affäre immer richtig gehandelt hat, mag man bezweifeln. Aber der Verteidigungsminister handelt sicherlich zum Wohl der Soldaten und des Volkes. Ich will momentan keinen anderen haben, der im Krieg in Afghanistan von deutscher Seite aus als Verteidigungsminister das Wort führt.
Man kann natürlich alles in Bausch und Bogen verdammen. Und als Sozi fiel es mir leicht, von schlechten und korrupten schwarz-gelben Politikern zu reden (die gibt es sicherlich zuhauf, bei den Sozis natürlich nicht

). Aber den Möchtegern-Revoluzzern sei die Frage mitgegeben, welche Maßnahmen und Gesetze sie denn konkret, wenn sie denn an der Macht sind, umsetzen wollen?
Ein Gesetz erlassen, dass der Klub in den nächsten 50 Jahren einmal wieder Meister wird..? (Dafür gebe es, glaube ich, im Volk keine Mehrheit.)