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@ Dragonspin
Sind wir nicht alle irgendwie "Cheftrainer", jeder in "seiner" Welt / Halle?
Aber gut, ich denke, wir stimmen in den wesentlichen Punkten überein. Wir denken beide, daß es auf jeden Fall schwer ist, einem Jugendlichen das Penholdespiel so zu vermitteln, daß er damit Erfolg haben kann. Unmöglich ist das sicher nicht, aber halt sehr schwer.
Was die Erkennung der Spielveranlagung betrifft: Du hast meinen Einwand schon vorweggenommen. Ich hätte sonst auch gesagt, daß man bei großen Talenten sowas wie eine Anlage vielleicht schon sehr früh erkennen kann, beim Gros aber sicher nicht. M. E. liegt das aber auch daran, daß viele "Talente" schon Erfahrungen mit dem TT haben, bebor sie in einen Verein gehen ( mit Opa im Keller, mit Freunden auf der Steinplatte ). Dabei haben sie - das ist m. E. ein wesentlicher Faktor, an dem man "Talent" erkennt - schon festgestellt, mit welchem Spielverhalten sie besser bzw. schlechter zum Erfolg kommen, was sie dann auch unbewußt durch ständige Wiederholung und Verfeinerung geübt haben. Und deswegen sind sie halt auch schon beim Anfängertraining auf eine gewisse Spielweise eingestellt und können das dann besser als etwas anderes und spielen dann auch "von selber" so. Das ist meistens baer trotzdem das Ergebnis eines Übungsprozesses.
Man sieht aber dann im weiteren Verlauf ihrer "Karrieren" doch, daß sie sich manchmal nochmal ändern. Es gibt sicherlich viele, die erst später zum Abwehspiel kommen ( wenn sie wachsen ) oder umgekehrt. Gerade die Pubertät und der Wachstumsschub sind hier sehr entscheidende Phasen. Würde mich auch nicht wundern, wenn in Asien erst in diesem Alter endgültig enbtschieden wird, welche Spielweise / welches Spielsystem nun endgültig eingeübt werden soll.
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Gazelle 2.0
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