Die gesamten Regeländerungen der ITTF, um Tischtennis in der Weltspitze wieder ausgeglichener und spannender zu machen, sind doch sowieso größtenteils darauf ausgerichtet, China zu schwächen. Was soll das? Wenn die Chinesen die besten Spieler sind, sollte man sich das wenigstens eingestehen und versuchen, die anderen Nationen soweit zu fördern, dass sie konkurrenzfähig werden.
Von Herrn Sharara gab es vor geraumer Zeit einen Artikel, in dem er als einer der mächtigsten Männer in der Sportpolitik bezeichnet wurde. Hier zeigt sich aber, das er letztendlich kaum Einfluss hat: Wie die einzelnen Mitgliedsverbände ihre Spieler fördern, wie sie die Trainer ausbilden etc. liegt nicht in seiner Hand. Regeländerungen wie diese zeugen doch nur von der Ohnmacht eines Mannes, der nichts ändern kann und es trotzdem unbedingt will.
Ich bin nur gespannt auf den Modus des Teamwettbewerbs - schließlich hat der der letzten olympischen Spiele ja "die Chinesen bevorteilt".