Zitat:
Zitat von Vektor
..., aber Regeln dienen eben auch dazu, vor denjenigen zu schützen, die sich nicht an Fairness halten.
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Wäre das so, wäre alles klasse.
Aber es sind eben nicht die Regeln ALLEIN. Die mögen nett und schön sein. Es wäre die
Möglichkeit der Überprüfung der Einhaltung der Regeln. Nur diese Möglichkeit schützt die Fairen wirklich.
Das beste Beispiel ist das Verhalten der Autofahrer VOR und NACH ihnen bekannten fest installierten Blitzern. VORHER abbremsen und NACHHER Gas geben. Wer von uns kann sich von diesem Verhalten freisprechen?
Stellen wir uns einfach mal vor, wir würden in einer 30er-Zone wohnen. Und hätten Angst um unsere Kinder, denn die Autofahrer interessiert die 30er-Zone, die ja eine Vorschrift ist, überhaupt nicht. Wir würden uns also beschweren. Und die, bei denen wir uns beschweren, erzählen uns, dass das einzige Gerät, das das überprüfen könnte, aber leider in Stuttgart steht. Und DA fahren alle auch nur 30. Was bringt uns also diese Aussage? UNS, die wir mit UNSEREN Kindern in UNSERER 30er-Zone wohnen?!
NICHTS!
Und nochmal: ein Verbot, das nicht überprüft werden kann, ist lächerlich. Vollkommen lächerlich. Ich hab' neulich auf'm Turnier gegen eine geglättete lange Noppe gespielt. Ich dachte einfach nur, dass der mich wohl verarschen will. Natürlich lag sein IQ mit Sicherheit eher im 2stelligen Bereich. Bringt mich das aber weiter, wenn ich gegen diese Verarschung irgendwas unternehmen möchte? Nein! Gerade auch wegen seines IQ's. Und ich unterstelle jedem, der geglättete lange Noppen spielt, dass er wohl nicht der cleverste Aller ist. Änalog eines Autofahreres, der in einer berechtigten 30er-Zone der Meinung ist, 60 fahren zu müssen. Zumindest ist es aber in einer gewissen Form armselig. Das ändert aber nichts daran, dass er es das Verbot ignoriert und ich es nicht ändern kann.
Ist das denn wirklich so schwer zu verstehen?
Der erste, der gegen dieses Verbot klagen würde, würde Recht bekommen. Das ginge überhaupt nicht anders, da er in der Wahl seines Belages aus niederen Beweggründen beeinträchtigt wird. Aus Gründen, die KEIN ordentl. Gericht akzeptieren könnte.
Und jetzt stellen wir uns mal vor, das Gericht würde sogar im Sinne des Verbotes entscheiden. Dann würde es Auflagen geben. Und die allererste Auflage wäre, dafür zu sorgen, dass der "Gesetzgeber" die Überprüfungsmöglichkeit des Verbotes gewährleisten muss. Denn das Gericht wäre wohl nicht so naiv zu glauben, dass gegen das Verbot nicht verstoßen werden würde/könnte. Und dann müssen zur Wahrung der Fairneß Mittel und Wege her. Alles Andere wäre naiv und weltfremd.
ABER IN GENAU DIESEM ZUSTAND BEFINDEN WIR UNS!
Irgendwelche Idioten werden immer da 60 km/h fahren, wo nur 30 km/h erlaubt sind. Wir alle können aber hoffen, dass sie irgendwann mal erwischt werden. Und irgendwelche Idioten werden immer geglättete lange Noppen spielen. Und wir alle können Folgendes hoffen: NICHTS!